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Was tun, wenn in Innsbruck gerade kein Slam stattfindet? Genau, man fährt nach Hall und zelebriert den fulminanten Stromboli Poetry Slam. 5 Teilnehmer hatten den Elementen getrotzt und traten tropfend vor ein gut gelauntes Publikum. Am Ende hatten wir einen punktestarken Sieger und glückliche Gesichter.Jpeg

Doch der Reihe nach: Auf Startplatz 1 ging Hannes Blamayer ins Rennen und offenbarte die hundert Dinge, die er zu tun gedenke, bevor er in die ewigen Jagdgründe einginge. 17,5 Punkte und ein ge-aaaahter Magic Moment. Danach muhte, kuhte und platschte Güle G. Lerch, passend zum Regenwetter. (11 Punkte) Lokalmatador Wolle brachte es mit seinem Selbstbeschreibungstext auf 15 Punkte, bevor sich bei Martin Fritz‘ Schneefräse die Punktenadel erstmals deutlich nach oben bewegte (19 Punkte). Tobi Kunze aus Hannover setzte mit seinem Tierhasstext aber noch einen drauf und war mit 20,5 Punkten Halbzeitführender.

Im Finale kamen nochmal alle fünf Starter zum Zug. Die Hälfte der Punkte aus der Vorrunde wurden zur Finalwertung addiert. Güle, der Urlaubsmarder, brachte es so am Ende auf 22,5, Hannes die transparente Kartoffel war 25,8 Punkte schwer und schob sich damit an Wolle vorbei, dessen Shakespeare nur auf 24,5 Punkte kam. Doch den Sieg machten sich zwei andere Herren aus, wobei Martin Fritz‘ Krechel mit 27 Punkten am Ende hinter Tobis Aufruf zur kollektiven „LLLOOOOVE“ zurückbleiben musste.

Doch was wäre gewesen, hätte nicht am Ende die Liebe gesiegt? Angst und Verzweiflung hätten unsere Herzen heimgesucht. So aber nahm jeder ein wohlig warmes Gefühl mit in die frische Nacht. Und auch der Regen hatte aufgehört. So gefällt uns der Mai.

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