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Der BPS im Oktober glänzte nicht nur mit schier unglaublich viel und gutem Publikum (danke!), sondern stach auch mit einer rekordträchtigen Zahl an TeilnehmerInnen hervor: Ganze 16 SlammerInnen performten unter der Ägide von Slampapa-Substitut Martin Fritz als Moderator des Abends um die Gunst des wie gesagt an Vortrefflichkeit kaum zu überbietenden Auditoriums.

Thomas SchutteDoch der Reihe nach: Sigritl eröffnete bei ihrem allerersten BPS-Auftritt mit einem Dornröschen-Bachelor-Crossover, worauf philmarie bewies, in seinem Herzen Platz für einen ganzen Vulkan zu haben und die aus Wien angereiste El Awadalla erzählte von den Freuden des Slamsackerls und der Mühsal psychologischer Vorbereitung auf Gefängnisaufenthalte. Darauf wollte das Losglück ein Triptychon von Workshop-TeilnehmerInnen und somit BPS-DebütantInnen: Hans Peter nützte dies für einen Studie zum Zusammenhang von Kaokao und Männlichkeit samt Kaokaolyrik, Martina schloss mit einer Ode ans Geld an und Margit ließ sich in Oma-Rollenprosa kein Smartphone einreden. Haris Kovacevic, der noch dazu als Jingle-DJ einsprang, erzählte darauf abenteuerliche Benzinmischungsverhältnis-Anekdoten aus Tuzla, Denís, die zache Sau, hatte schon bei ihren zweiten Auftritt auf der BPS-Bühne alte Leute auf dem Gewissen, die jede Woche Lady Dianas Ableben beklagten, Silke war allen soziophoben Spinnern Wasserrettung und Feuerwehr zugleich und Thomas Schutte hielt ein Referat, das wohl allen gefiel bis auf Georg.

Hans PeterDamit ging es in die Pause, nach der Käthl die Vorzüge der zwei Vaginae der Kängurus wie der drei Herzen der Tintenfische pries, Workshopleiter und Gast Simon Tomaz berichtete samt integriertem Büchertisch-Cento von seinen Bettgeschichten, Debütant Matze kritisierte (ergänzend zu Denís‘ Beitrag) die heutige Scheißjugend mittels eines umstrittenen Mandarinen-Prop-Einsatzes, Güle G. Lerch bewies mit besoffenem Ameis und Jahreszeitlichem wie Oktoberfest und Allerheiligen seine Vormachtstellung im Bereich der Kürzest-Güles, die ebenfalls aus Wien angereiste Mieze Medusa war im Wartezimmer nicht Amy Winehouse und Rebecca wollte am Ende dieser langer Vorrunde nicht die sein, die alles runterschluckt, am wenigsten den Butter.

DenisIns direkt daran anschließenden Finale slammten sich dank Juryvoting und wieder einmal großflächig angewendeten Extrapunkten Hans Peter (Lob und Tadel der Küssophilie), Rebecca (Beziehungsbefindlichkeitsrap), Denise (Innsbruck verschenkt-Listen) und Thomas Schutte, dessen Betrachtungen zu väterlicher Schuhkaufbegleitung das Publikum ihn zum Sieger des Abends erküren ließen, während die restlichen FinalistInnen sich über einen gemeinsamen zweiten Platz freuen und dies den schon weit fortschrittenen Abend lang feiern konnten.

Und sie dürfen das selbstredend auch noch länger tun, zumindest bis zum nächsten Mal und Slam am 29. November 2013, 1001 Liebe!

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