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Stromboli Slam Nov 2013Der Poetry Slam machte wieder einmal in Hall halt und das Stromboli unsicher. Das Publikum war zahlreich und gut gelaunt, 6 SlammerInnen hatten sich eingefunden um die Stimmung zu nutzen. Stefan Abermann war als MC für den erkrankten Markus Köhle eingesprungen und durfte die Veranstaltung wie folgt zelebrieren:

Den Anfang machte Haris Kovacevic, der gleich mal dreckige Witze erzählte. Und warum? Weil er’s kann. (11 Pkt.) Martin Fritz dachte sich wohl dasselbe, als er sich in der Kunstform der „Kürzest-Güles“ versuchte. Knofelknecht und das Stichwort „Sid Vicious“ gaben sich in seinen Texten die Hand. (9 Pkt.) Slam-Neuling Patrick verschrieb sich anschließend den ruhigeren Tönen und fuhr mit Gedichten über Liebe das Stichwort „Drahtseilakt“ und 8,5 Pkt. ein. Markus Koschuh hatte einen Killer-Text dabei und mordete trotz „Unschuldsvermutung“ den Opa. (10,5 Pkt.) Danach startete Lokalmatadorin Silke Gruber deren „Gesprächsverkehr“ morgen schon wieder „geschtrig“ sein könnte. (13,5 Pkt.) Und als letzter holte sich Tom Schutte noch genug Punkte für die Führung ab. Ob „Georgs Mama“ im Publikum war, weiß man allerdings bis heute nicht. (15,5 Pkt.)

Danach war Pause. Das Publikum wiederum war in Waldorfstimmung und entschloss sich daher, alle StarterInnen ins Finale weiterzulassen. Als Startvorteil bekam daher jede/r die Hälfte der Vorrundenpunkte im Finale dazuaddiert. Und so lief es dann ab:

Patrick ließ sich auf einen „Paradigmenwechsel“ ein und trieb im Blauen Sturm zu 14 Pkt. gesamt. Martin Fritz las (angeblich) zum letzten Mal seinen Kiffertext, dessen Stichwort dann so zach war, dass es vergessen wurde. (20 Pkt.) Markus entertainte wie „Robbie Williams“ und erntete 18,5 Pkt. Dann wurde es spannend. Haris wetterte über die Türschwellensteher: 20 Pkt. Silke betrachtete das „Lehrerdienstrecht“ und den Chantalismus: 19,5 Pkt. Und dann gelang es Tom Schutte mit Stichwort „Borken ist Scheiße“ in einem Fotofinish noch den Sieg zu sichern: 20,5 Pkt.!

Danach ließ Martin Fritz die Scheiben rotieren, bis das Stromboli leer war und alle selig nach Hause trotteten. So wie es sein sollte.

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