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DSC08900und wenn wer SlammerIn in Österreich sein will, führt kein Weg am BPS vorbei. Das wissen viele und deshalb wird der Andrang sowohl auf Publikums- als auch auf SlammerInnen-Seite immer größer. Das ist gut so. Ganz gut war aber sowohl für das Publikum als auch die SlammerInnen die jeweilige Reglementierung. DANKE liebes, faires, braves Publikum!
DSC08890Und großes DANKESCHÖN an dieser Stelle auch an die Gebärdensprachen-übersetzerInnen des Abends: Melanie, Katina und Matthias!
Markus Koschuh opferte sich als Lämmchen, schlüpfte in die Rolle des abwesenden Fastimmerseibeiuns Güle G. Lerch und brachte mächtig Stimmung in die Hütte, Martin Fritz widmete sich diesmal ausschließlich dem Jingeling und die Nummer eins fasste unser Lieblingssüdtirolkroate Haris Kovacevic aus. Es ging um Scheiße in Rohren, seinen Vater und eine gewisse Frau Müller. Der Text hieß „ich weiß es nicht“, das Stichwort lautete „olympische Klobürste“ und die Wertung: 11,5 Punkte. Benedikt Hoffmann erzählte von seinen Tagen im Altenheim, von Nägelkämpfen und Auslaufmodellen (8,5).
DSC08918Hans-Peter reimte über im Wind wehende Zehenbehaarung und scheiterte nur knapp am Finaleinzug (STW: Frodo; 14 P). Tom Schutte, der Rote Libanese, die rumänische Crew und der breite Käpt’n schipperten mit „Sandkastenanarchisten“ ebenfalls auf satte 14 Punkte. Dann schlug die erste Stunde von Daniela Senoner.
Zum ersten Mal dabei, legte sie einen Auftritt hin, der alle Ohren schlackern und die Hände frenetisch applaudieren ließ. „Schluck’s runter“ enthielt unzählige potenzielle Stichwörter, DSC08929„Kleinkindeinklemmungsvorfall“ zum Beispiel. Es sind dann aber doch die „Kleinwüchsigkeits-ausgleichsstilettos“ geworden und 15,5 Punkte. JUBEL – FINALE !
Laurin Gobber war auch ein BPS-Neuling und hatte ein Novembergedicht dabei (Bürde, Ketten und 11 Punkte). Henrik Szantos servierte „Worpralinen“, mochte Menschen, Stabreime und Krankheiten-Slogans (13,5). Robert Prosser ist ein Viertel Text ohne Reiter und erfreute uns wieder mal und zwar mit einem Spotted-Text und einem kryptischen Stichwort: (M)DMA – Die Menge DSC08962tobte: 15,5 Punkte! FINALE !
Andreas E. gab sich polymorph, pflanzen- und tieraffin und reimte sich auf stolze 14 Punkte. Adinas Luftschlösser und Buchtitelauflauf brachten ihr 13 Punkte und dem Publikum das Stichwort: „Schokokuchen-auf-ex“. Andreas Braun gab sich mäßig drogig, schenkte Schinkenstücke her und Polizisten ein und was blieb, war die „Vegetarierkatze“ (12). Stefan Abermann sprach salbungsvoll über all das Gute, das Bier tut – mit uns und in uns (er muss es wissen). Die Biersexyness war 14,5 und somit einen FINALplatz wert.
DSC09015Jonas Scheiner ist Neo-ÖBB-Vorteilscard-Besitzer und hat gleich allerhand über das Bahnfahren zu erzählen – Mannmannmannmannmann! (13,5). Michael Denzer lieferte passenderweise „Letze Worte“ zur Vorrunde und tat dies mehrsprachig, poetisch und sympathisch (12,5). Robert, Daniela und Stefan im FINALE.

Stefan-Abermanns-wir-wollen-uns-ein-Navi-klaun-Text wartet mit dem lustigen Autostopper Ruben, dem lautmalerischen Stichwort „Eijaja“ und Zirl statt Rom auf. Daniela Senoner legt noch ein Schäuferl nach und reitet eine Grammatikattacke mit Error-Artillerie und Kopf-hoch-App und Robert Prosser fetzt eine Amazon-Fake-Besprechung raus, dass die „Deine Mutter“ Witze nur so von der Decke prasseln. Alle komplett aus dem Häuschen, die Entscheidung denkbar knapp: Daniela und Robert auf Platz zwei und
DSC09047Stefan Abermann der Sieger des Abends!!! Der Slambeutel war prall gefüllt – vielen Dank auch dafür.
Bis zum nächsten Mal, am Freitag, den 20. Dezember mit den Gästen: Hirschl, Mieze Medusa (Wien) und Daniel Wagner (D)
Euer Papa Slam m,

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