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DSC09900War das spannend! War das ein Nervenkitzel bis zum Schluss! War das ein Triumph! Innsbruck schickt Linz geschlagen nach Hause. Aber von vorn. Um 19Uhr45 war die Bäckerei voll. Wir konnten wieder verfrüht beginnen und so blieb genug Zeit, den ausgeklügelten Modus zu präsentieren, der zum Taktieren einlud. Die jeweiligen Coaches gaben sich abgeklärt und bauten große Stücke auf ihre Schützlinge.
DSC09784Stefan Abermann zerschnitt gleich mal Sevis Papier beim Schnick-Schnack-Schnucken und hatte die erste Wahl. Er schickte Käthl ins Rennen, die rappte und reimte als ob’s kein Morgen gäbe – Special K eben! Sie lobte auch noch Linz und die SlammerInnen von dort – fast schon ein bisschen zu viel Höflichkeit. Aber so sind wir – gute GastgeberInnen.
DSC09796Sevi konterte mit Romantik. 4 Uhr früh Romantik. Ein Liebesgeständnis an Tiffany und Unperfektes. Dem Publikum kam’s vertraut vor und Linz ging gleich mal 3:0 in Fürhung.
Nun war Rebecca dran und sie peitschte mit erhobener Faust ihre Revolution in die Menge. Viele Wünsche, viele Träume, viel Verständnis.
DSC09805DSC09811Minkasia nützte die Gelegenheit, um vom Glück und ihrer Definition davon zu sprechen. Sie nannte das Bastelanleitung, man könnte es auch Leitfaden fürs Glücklichsein nennen, das Publikum jedenfalls war fünf Minuten lang glücklich und das ist schön: 5:0
DSC09815Hans-Peter baute seinen Text auf ein großes Was-wäre-wenn bzw. würdest du dann auf und ließ souverän Wortungetüme vom Stapel, ein Höhepunkt!
DSC09835Doch René Monet ist ein alter Hase und wusste die Welle der Begeisterung trefflich zu surfen mit seinem „Warum nicht einfach einmal“ Frage Text. Da wurden Polizisten verhaftet und Zahnärzte angebohrt, Kinder in Frauen und Neonazis in Züge gesteckt. Tolle Runde, schwere Entscheidung. Innsbruck stellte auf 5:2
DSC09837In der letzten Runde verbreitete Die Karin ihr Bild vom Frau sein. Von PMS und OBs, von Binnen-Is und akademischen FrauenversteherInnen war da die Rede und das Publikum verstand. Die Stimmung war am Überkochen und es oblag DSC09845Matze, die Leute wieder etwas runter zu holen, mit einem schön ruhigen Text über Trauer und gewisse, besondere Momente gelang ihm das auch wunderbar. Eine Stimmungshochschaubahn und letztlich ein Unentschieden vor der Pause. Endstand der Vorrunde: 6:3 für Linz

DSC09896Die Finaltaktik der Linzer verriet Sevi unverblümt. „Wir hom sie vorher schu festglegt“ Mit einem Polster von 3 Punkten aus der Vorrunde konnten die Linzer auch gelassen sein. Minkasia begann mit einem Nachruf auf sich selbst, Matze sprach auch von sich, war aber lebendiger: Innsbruck verkürzte auf 3:2
Die letzte Runde war die alles entscheidende. Der Slambeutel kam inzwischen gut gefüllt zurück. Auf Markus Koschuhs Schwarzmalen (Danke für die Mitarbeit!) und die nächste Lesebühne Text ohne Reiter (Prosser im Publikum, Martin Fritz wie immer DJ, Danke auch dafür) wurde hingewiesen, auch Carmen am Eintritt und Türsteher Rainer wurden mit Applaus bedacht. Alles drängte auf eine Entscheidung und die fiel zwischen der Die Karin und dem Hans-Peter. Machen wir es kurz: Hans-Peter bedeckte das Publikum mit wohliger Kakaomasse und sorgte damit für den Endstand von 3:5. Sieg für Innsbruck!
Jubel groß, Feier ausgelassen, Fotos alle verschwommen. Egal. Schön war’s. Meint Papa Slam m,
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