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DSC02003Die Prüfungszeit ist vorbei – Zeit für den ersten Bäckerei Poetry Slam 2015. Der BPS geht in das 14te Jahr. Das ist schön. Schön auch, dass pünktlich zu Einlassbeginn fröhliches Publikum in die Bäckerei strömte. Diesmal kassierte Steffi, Haris stempelte (und slammte und jinglete). DANKE! Rainer war wie immer der Mann an der Glasschiebetür. DANKE auch dafür! Und natürlich auch ein großes DANKE an alle die einen Platz gergatterten (und auch denen, die leider vertröstet werden mussten). Jetzt aber zum Slam.
DSC019701 Poetin, 9 Poeten und tolle Preise. Ana Bilic eröffnete, brach eine Lanze für den eigenen Weg, artikulierte Träume und trat dafür ein, Fehler niemals zu bereuen. Ein schöner Auftakt, der mit 31,5 Punkten belohnt wurde.
Michael Denzer ruderte im Sprachfluss, sprach vom Reisen und der Ferne aber auch von Träumen. Als drittes ging der Gast des Abends an den Start (der auch den WS am Nachmittag bestritt – in Zukunft bitte gerne zahlreicher melden, ihr habt was versäumt!).

DSC01973Florian Cieslik zog jede Menge griechischer Götter aus seinem Wortschatzköcher – Stichwort „Zeusi“. Die Menge tobte zu Recht und es gab satte 39,5 Punkte (Finale)!
Haris Kovacevic wollte über Geschlechtskrankheiten schreiben, tat dies aber nicht, sondern hatte vielmehr etwas über Grenzen und Freiheiten zu sagen und über das Geräusch von wiedereingerenkten Schultern (37, Finaleinzug).

DSC01977Philmarie wetterte über Mitleidsscheiße, über die Dummheit der Menschen und verriet außerdem, dass er nur 50er nehme – 35,5 Punkte und Finaleinzug!
Benedikt Hoffmann beichtete, dass seine Handschrift das größte anzunehmende Unglück darstellte, von Spiderman und einer Zombie Apokalypse war auch die Rede. Tony Falcony nahm eine interessante Leseposition ein, ließ eine Weltverbesserungs-Punchline vom Stapel und zitierte abschließend einen HipHop-Klassiker. DSC01983Havar Demhat rappte auf kurdisch, wirbelte über die Bühne und hat vermutlich in der Pause vielen erklären müssen, um was es in seinem Text „Kubani“ ging.
Simon Eder berichtete über die Geburt eines Slammers und darüber, dass seine Familie im Gesamten dem Publikumsdurchschnittsalter entspräche und marschierte mit 38,5 Punkten souverän ins Finale.
Hans-Peter schloss die Vorrunde mit einem „Unumgedreht ist besser als spiegelverkehrt“-Text ab, ja, es ging um den Selfie-Trend. Nein, Finaleinzug ging sich knapp nicht aus.
DSC01987Im Finale gab philmarie Einblicke in seine Slampoetologie: Schock, Kick, Sadismus (3. Platz). Haris referierte über diverse Löcherlichkeiten und eine relativ interessante Einstein-Theorie (ebenfalls 3.). Simon wusste Erhellendes übers Kopf-Hacken und Computer-Spielen unters Slamvolk zu bringen (Platz 2 und 3,5 Kilo Salami!) und Florian Cieslik schließlich ließ in „Die letzten Worte 2“ die Sprache für sich selbst sprechen: Sprechreiz und Publikumsrausch – Höchstvoting und BPS-Jänner-2015-Sieger!
Wir sehen uns im Februar wieder. Es freut sich: Papa Slam Markus Köhle
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