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Wenn Slams einen Fußabdruck hätten, dann hätte der BPS Schuhgröße 100 und einen ordentlichen Auftritt – der April war dementsprechend wieder ein Monat der Extreme: Die Bäckerei war voll und die Liste auch: 16 SlammerInnen hatten sich eingetragen. Schweren Herzens wurde das Los bemüht, um zu entscheiden, welche 12 StarterInnen am Ende die Bühne entern durften.

Den Anfang machte Toni, der nicht nur DJ sein kann, sondern auch eine Anleitung zum Slam-Texten parat hatte: Der Inhalt war zwar completely sausage, aber die Schmeicheleien in Richtung Moderator blieben wundersamerweise im Gedächtnis hängen.

Edi Ilic wiederum zog das Kinopublikum durch den Kakao und das Stichwort Anime an Land – 13,5 Punkte. Benedikt Hoffman  berichtete mit versteinerter Miene von einem „lustigen Abend“, den auch ein Smarties-Eis nicht wirklich versüßen konnte (14,5). Ronald Weinberger schickten verdatterte Fregatten und Rindisch lernende Schafe ins Rennen, um ein Platzkonzert der besonderen Art abzuhalten – 14 aphoristische Punkte waren der Lohn.

Bastian Vogel wiederum stampfte einmal richtig auf – mit blinkenden Schuhen und Reimen, durch die der Geist von Eminem wehte – für alle, die als Kind nicht cool waren: Höchstwertung! 21 Punkte! Auch Michael Oertl ritt auf der Welle der Liebe, die nun durchs Publikum schwappte. Die „Nächstenliebe“ war ein Anliegen und wurde mit 15 Punkten belohnt.

Tom Candussi war Abend-Gast und hatte Lilli y Philip hinter sich … hihi! Strizi liest sich listig mit i ins BPS-Hirn. Die 20,5 Punktis „spritzten bissi“. Danach folgte der vielleicht denkwürdigste Auftritt des Abends: Daniel Laszlo hielt seinen Astralkörper ins Scheinwerferlicht, nur um seinen Ziegenbart auszuleuchten und den Eintritt zu sparen. Freundin Kathi bekams gedankt: 16,5 Punkte. Danach kam Gästin Nummer 2: Darling nahm uns mit ins Kopfkino und zeigte uns, welcher Film eine Höchstwertung einfährt! 21 Punkte und ein Ticket fürs Finale. Dorthin kämpfte sich auch Ania Viero, die Studenten in freier Wildbahn beobachtete. ALKOHOL, meine Freunde!, und 19,5 Punkte. Simon Marx hatte dann zwar ein kaputtes Bein, aber ein Herz für die Oma: Holzofen, Herzlichkeiten und 17,5Punkte. Den Abschluss der Vorrunde bildete dann das Team „Keine halbe Beschreibung“, das Taten setzte, um in Erinnerung zu bleiben. (Aber: Denkt bitte mal wer an die Rohnen?!) Jedenfalls: 17,5 Punkte beendeten eine lange aber abwechslungsreiche Vorrunde. Die Pause brach an, die Bar wurde geleert und die Batterien aufgeladen, damit das Finale beginnen konnte.

Ania setzte ein böses Lachen auf und ihr Schatz öffnete die Wunden – das Herz krepierte am Pflaster. „Liebe? Ende.“ Tom erfand eine neue Spielart des Lipogramms und erzählte Märchenhaft von „Aalsex“ und dem Ende eines „Transvokals“.  Darling schraubte sich in kaiserliche Höhen und beschwor den gesellschaftskritischen Geist von Elisabeth bevor Bastian mit Ehrlichkeit das Publikum auf seine Seite zog. „Ich bin kein netter Mensch“, aber das Publikum hatte ihn lieb. Bastian Vogel gewinnt den BPS im April (nur das mit dem Siegerbier müssen wir ihm noch beibringen). Die Chance auf ein Wiedersehen ist da: Der nächste BPS geht am 25.5. über die Bühne. Bis dahin: Viel Spaß im Schwimmbad!

 

 

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