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Was für eine Premiere! Das Slämmchen hat Zukunft. Der Late-Night-Foyer-Slam im Haus der Musik war die reinste Freude und Poetry Slam pur. Sieben Poetinnen und Poeten am Start, DJ Martin Fritz vom Winde verweht und jede Menge begeistertes Publikum. Nach der fulminanten Slam-Show mit dem Tiroler Symphonieorchester unter der Leitung von Tommaso Turchetta im ausverkauften Großen Saal der Nachschlag in Old-School-Slam-Form: offene Liste, freie Getränke, geht scho, gemma Voigas!

Ines Strohmaier ließ das wilde Bächle rauschen, gegen Bachbettregulierung, für Wildwuchs, freilich gesellschaftlich umgelegt! Toller Auftakt.
Leo wiederum machte sich stark für mehr Wir, ich allein genügt nicht und im Schlaf sind wir alle gleich. Alles andere als einschläfernd, Lust auf mehr machend.
Silke Gruber
nahm uns mit auf Sommerurlaub in Rimini und ließ dann vollends die Grammatik fahren. Sie log auf einer Liege und bog sich alles zu schlecht, bis die Balken lachten.
Katrin ohne H entführte uns in ihre Gasse, in der die Laternen Löcher ins Dunkel fetzen, es editpiaffte wunderschön waldviertlerisch.
Laura Hybner gab uns Nullen und Einsen und die volle Social Media Packung, ließ aber ein Hoffnungslichtlein der wahren Worte flackern.
Roswitha Matt warf mit Schwedenbomben und Völkerwörterbällen um sich, voll Bombay!
Thalia schließlich rief dazu auf, den Abend und die Welt zu verändern. Alte, adoptierte Katzen ebneten dabei den Weg und bescherten ihr den dritten Platz (und eine Slam, Oida! Anthologie), Katrin ohne H freute sich über ein Weizenglas voller Colafläschchen und die Siegerin Roswitha Matt holte sich das Tiroler Bier und zwei Freikarten fürs Tiroler Landestheater! Es war exakt 0 Uhr. Wir hätten schon draußen sein sollen, genehmigten uns aber noch ein After-Show-Bier, Beyoncé leistete uns dabei Gesellschaft und alles war sehr, sehr gut. Die Nacht konnte beginnen.

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