Tanz Ikarus

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Es muss nicht immer der letzte Freitag im Monat sein, es kann auch einfach mal ein Mittwoch sein. Mittwoch, der 16. Juni ist ein guter Tag, um endlich mal wieder einen Bäckerei Poetry Slamzu machen. Andere mögen Fußball schauen, Slam Fans gibt es ebenfalls genug. Die Plätze sind noch immer limitiert, die Masken zu tragen, aber es darf wieder geslammt werden und das ist gut so.

Emil Kaschka startet gleich so richtig rein mit einer philosophischen Lehrparabel vom Bauern und dem Studenten, es werden zahlreiche Feierabendfleischkassemmel verdrückt, der Bauer poltert, der Student sucht und das Publikum findet Bauernburger ist das passende Stichwort für den gehörten Text.

Yasmin Abdel Hamid ist zum ersten Mal auf der BPS-Bühne und bekennt: Mama, ich hab mich verliebt. Verliebt in das Andere, das Mama nicht geben konnte und nicht versteht. Sie klagt an, vermisst aber auch. Es geht um wahre Liebe und das Gegenteil davon.

Martin Fritz hat ganz klar ein Thema: Die Zentralmatura 2022. Er ist im Fliesenflow und fragt sich: Kann das wirklich alles sein? Wieder kommt ein Bauer im Text vor aber auch ein eindeutig als Lustobjekt dienender Lastenfahrradbote.

Thalia K. Konfrontiert uns mit zeitlosen Zeiten, berichtet von den anders laufenden Dingen und hätte gern ein bisschen mehr von Buntem, denn wir sind doch alle bunte Seelen mit einem eigenen Leben. Sie will Menschen, die sie wollen, nicht brauchen.

Lois Stettler ist wütend, lässt sich aber nicht unterkriegen. Lois lässt sich auch nicht stressen und achtet auf die kleinen Dinge im Leben. Lois wartet nicht auf die große weite Welt in der kleinen engen Stadt, Lois Stettler lässt sich freistellen und erobert die Welt.

Lena Westreicher schließlich hat von einem Dämon zu berichten: dem Camping-Satan. Die Mutter ist im Lockdown auf Will-haben abgestürzt und seither wird ver- und gekauft was geht. Da entsteht ein regelrechter Will-haben-Tourismus für Camping-Stühle oder auch ein unverzichtbares Camping-Klo. Wenigsten ist man den Komposter los und wir lernen außerdem: Mit der Anzahl der Höhenmeter steigt auch die Anzahl der Ziegen!

Im Finale dann Lois, Lena, Martin und Emil. Ihre Texte bescheren uns folgendes Stichwort-Gedicht: Tanz Ikarus / Aufstand / Shakespear in Love

Mehr muss nicht gesagt werden. Lois, Lena und Martin teilen sich Platz zwei und Emil Kaschka ist Sieger des Juni BPS.

Im Sommer gibt es Open-Air-Poetry-Slams da und dort. In der Bäckerei wird es im September weiter gehen. Schöne Zeit wünscht: Papa Slam m,

Juni BPS am Mittwoch, den 16. um 20 Uhr

Es ist ein außergewöhnlicher Slamtermin. Wir hoffen, ihr seid alle gesund und freut euch so wie wir, dass die Poetry-Slam-Saison endlich wieder Fahrt aufnehmen kann. Hier geht es zu den Tickets:

Es haben sich schon zahlreiche Locals gemeldet und aus der Schweiz kommt Lois Stettler erstmals zum BPS.

Hier mal die offizielle Bio von Lois und ein Foto (von Georg Junge): Künstlerischer Querkopf, Schilderung ohne Schubladen. Lois hat als Kind via klassischen Gesang auf die Bühne gefunden und ist seither nicht mehr runtergeklettert. Es folgten Chor- und Soloprojekte, Ausflüge in die Theaterwelt (u.a. Schauspielfabrik Berlin) und Experimente mit verschiedenen Instrumenten. Seit 2016 ist Lois mit eigenen Texten auf Poetry Slams, Lesebühnen und anderen Spoken-Word-Anlässen unterwegs. Um auch eine Daseinsberechtigung in unserer Gesellschaft zu haben, studiert Lois Geschlechterforschung und Politikwissenschaften und leistet Aufklärungsarbeit zu trans und nichtbinären Themen, unter anderem mit Workshops zu gender_queer_sensiblem Veranstalten.

Mehr über Lois erfährst du unter folgenden Links:
https://www.facebook.com/profile.php?id=100014999594162

www.buehnentinte.org.


Wir freuen uns auf euch! Die Innsbruck Slamily

Es geht wieder los!

Wir nehmen, was wir kriegen können! Es ist nicht der letzte Freitag, es ist ein Mittwoch. Auch gut, hauptsache, es geht wieder los.

Am Mittwoch, den 16. Juni 2021 um 20 Uhr gibt es endlich wieder einen Bäckerei Poetry Slam mit Publikum! Und hier geht’s zu den Tickets dafür:

Wer mit dabei ist, teilen wir bald mit. Prinzipiell gilt wie immer: Alle dürfen mitmachen, fast alles ist erlaubt. Anmeldung bis 19 Uhr vor Ort. DJ Martin Fritz wird für Stimmungsmusik sorgen, Papa Slam Markus Köhle moderiert und ihr seid hoffentlich alle mit dabei.

Juhui, wir freuen uns
Po-po-po-poetry
SLAM !!!

Kein Slam aber gut

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Der BPS pausiert noch, aber das Literaturhaus am Inn kann streamen und am Dienstag, den 4. Mai 2021 um 19 Uhr dürfen Claudia Rohracher und Papa Slam dort eine Stunde Programm machen.

Es sind Foto-Text-Interferenzen zu erwarten. Was das soll? Lest selbst:
https://www.literaturhaus-am-inn.at/veranstaltungen/markus-koehle/

Und für alle Slam- und Feiersehnsüchtigen gibt es hier die aktuelle Videobotschaft zum Thema „Trinken im Park“:


Wohl bekomm’s! Und auf hoffentlich bald.
Papa Slam
Markus Köhle

Ich liebe meinen Slam!

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Weil es im April noch immer nichts werden wird mit einem Bäckerei-Poetry-Slam und weil die Tagespolitik zwar lustig aber schon auch sehr traurig ist, gibt es hier mal wieder ein Überbrückungs-Video. Es kommt ohne das C-Wort aus.

„Die Emoji-Buberlpartie“ enthält lauter lachende Gesichter mit Herzchenaugen und Küsschenmündern.

Ja, es ist eine Smiley-Botschaft. Mit vielen schönen Wörtern und Vorschlägen für den Emoji-Einsatz von Kurz und Co. Das macht Spaß und gute Laune. Möge sich die Botschaft verbreiten.

Ihr seid Familie! Wir sind Slamily!

Sehnsuchtsüberbrückungshilfe

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Liebe Poetry-Slam-Fans!

Wir werden uns leider noch etwas gedulden müssen. Bis es wieder einen Live-BPS geben kann, werden wohl noch ein paar Tage/Wochen/Lockdownslockerungsankündigungen verstreichen. Aber es sind ja eh alle gewohnt, momentan zuhause zu sitzen und sich diverse Videos reinzuziehen. Darum hat sich Papa Slam gedacht, er macht gemeinsame Sache mit Luna’s Dream und stellt ein 30 Minuten Programm zusammen, das von Lockdown 1-3 reicht, das von vergnüglich bis groteskt, von herzhaft Lachen bis Kopfschütteln reicht und euch hoffentlich ein wenig die restlichen Lockdown-Tage versüßt. Bleibt alle gesund. Auf ein baldiges Wiedersehen: Papa Slam M

Poetry-Slam-Ausfalls-Kompensationsvideo

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Verarschbacher oder die Dekonstruktions-Christine from Markus Köhle on Vimeo.

Liebe Poetry-Slam-Fans!
Im Jänner 2021 wird es leider noch keinen BPS geben. Aber für Februar sind wir noch zuversichtlich und kündigen mal forsch an: Nächster BPS am Freitag, den 26. Februar 2021!
Einstweilen etwas analytische Wissenschaft aus tagesaktuellen Gründen. Papa Slam wünscht viel Vergnügen und uns allen ein baldiges Wiedersehen
Juhui
m,

Lockdownbonusvideo

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Heute also zweiter Lockdownbeginn. Der November-BPS wird also nicht stattfinden können, aber für Dezember sind wir zuversichtlich. Also freuen wir uns auf Dezember und nützen den November, um ordentlich zu schimpfen. Hier eine Anleitung zum Mit- und Nachmachen quasi eine reinigende, eine psychohygienische Corona-Tirade von Papa Slam. Viel Vergnügen!

Freiheitsdeckelung from Markus Köhle on Vimeo.

Das war Nockspitze!

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Freitag, der 30. Oktober 2020 bleibt in bester Erinnerung. Der BPS feiert 18. Geburtstag, der Mond ist fast voll, die Bäckerei so voll, wie sie sie sein darf. Dank an euch alle! Danke an das Bäckerei-Team, schön, dass es auch ohne Gastro möglich war, den BPS-Geburtstag zu feiern.

Martin Fritz musst gleich als erster ran. Vom DJ Pult ans Mikro mit Sackerl. Er führte und in den zwölfeinhalbten Stock, in die Bürokratie- und Fernseh-Anmelde-Hölle und wer hing da rum, in der Vorkammer, good old Sylvester Stallone. Wenn das kein Lesebühnenauftragstext war, heiß ich Frau Herrmanns Katerstrophen 5000.
Auch Mieze Medusa ließ Prominenz auflaufen: Amy Winehouse. Selbst aber landete sie mit zwei Frauen mit Epilepsie im Warteraum am Ende der Welt und hatte eine Wut called Lebenswillen. Kryptonit diente als Stichwort und verhalf ihr ins Finale.
Leo legte sein und das Wesen der Tiroler dar, aber auch das Wesen der Tirolerinnen. Er verriet, dass er lieber Gipfelbücher korrigiert, als Gipfel besteigt und angesichts der Martinswand musste er Luftkotzen. Wir sind der Meinung das war: Nockspitze!
Kathi Bacher betrat die BPS-Bühne erstmals. Sie rüstete ihr Herz und stellte sich dem Kampf, sie brachte eine Kiste, eine Schachtel voll weggesperrter Erinnerungen mit und ging daran, die verdrängten Dinge aufzuarbeiten. Da knisterte die Spannung und Aufmerksamkeit förmlich im Raum und danach ergab man sich in der Höchstpunktezahl-Welle!
Elif Duygu trat vehement für faire Gegenleistungen ein. Sie war charmant, unterhaltend und definitiv mehr als zwei Getränkegutscheine wert. Wir merken uns: Willst du Kunst, dann gib Gage! Und: I want it all.
SØD demonstrierte, was am Rednerpult so alles in die warme Luft geblasen wird: Versprechungen, Prophezeiungen, Phrasen, Erhaben- und Bosheiten und Lügen, Lügen, Lügen. Wer da nicht an die bevorstehende Wahl in den USA denkt…
Silke Gruber outete sich als eine vom alten Schlag (Typ: Erlagscheinausfüllerin), hat aber auch moderne Techniken drauf ist ergo auch Silky Silk, hiphoppte mit ihren Rhymes voll fresh ins Finale und sorgte für die zweite Welle vor der Pause.

In der Pause gab es Wasser und frische Luft. Vermutlich die kargste aber auch gesündeste Geburtstagsfeier ever! Warum denn nicht. Einmal kann man’s ja machen. Im Finale führte Mieze Medusa zum Auftakt (gemeinsam mit MC Markus Köhle) ihren ersten Slam-Text auf: Ich spür mich, ich berühr mich, hieß es da und von einer Schafskopf-Nordseite war die Rede. Ach, lange her und immer noch schön. Kathi Bacher hatte dringendere Bedürfnisse, die sie bevorzugt in der Philosophie im achten Stock erledigt. Sie wollte nicht, dass die Kacka stirbt. Es ging also um Vergänglichkeit. Alles, auch Scheiße, ist eitel. Silke Gruber ging es diesmal mit Dialekt und den vier Jahreszeiten an, möge sich die Zeile „es tuat sicher glei wieder au“, was unsere gegenwärtige Situation betrifft, bitte bald bewahrheiten. Und Elif Duygu gab uns zum Abschluss noch die volle Packung Liebe. Wie sehr das nötig ist, war spürbar und tat allen gut. Elif bescherte uns allen eine weitere Welle und sicherte sich so das Siegerinnen-Bier, das an diesem Wasser-und-Luft-Abend ganz besonders begehrt war. Im kleinen Kreis (6 Personen) wurde diese redlich geteilt und genüsslich getrunken und um Punkt 22 Uhr die Stätte des Frohsinns verlassen, um die Nachtruhe anzutreten. Ein einmaliger Abend!

Hurra, wir slammen noch!

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Juhu liebe Slam-Fans. Am Freitag, den 30. Oktober 2020 wird wieder geslammt in der Bäckerei. Es wird zwar keine Getränke geben, aber Texte, Texte, Texte und Jingles, Jingles, Jingles. Mit dabei ist auf jeden Fall unsere Gästin aus Wien Elif Duygu und alle, die mitmachen wollen, sollen sich bitte bis 18Uhr30 vor Ort melden (aber gerne auch vorab per Mail bei Papa Slam). Los geht es bereits um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Die Corona-Schutzregeln kennt ihr und hier geht’s zum Ticket: https://diebaeckerei.kupfticket.at/events/die-baeckerei-poetry-slam-im-oktober/