Matt glänzt weiter

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Tirol hat eine Poetry-Slam-Meisterin 2022 und sie heißt erneut Roswitha Matt. Somit verlängert sie ihre Slam-Regentschaft ein weiteres Jahr und hat schon mal einen fixen Startplatz für den Ö-Slam in Vorarlberg.

Sieben Poet*innen waren heiß auf den Titel, der Tag war es auch und so wie sich draußen dann ein Sommergewitter entlud, schlugen drinnen, auf der Bühne die Texte ein. Alle Fotos stammen übrigens von Carmen Sulzenbacher – vielen Dank!

Cenet Weisz eröffnete mit einem Todesflug. Der Co-Pilot besoffen, der Pilot wird mit einem rostigen Leatherman amputiert und im Tomatensaft kleine Eiterpatzen. Ein Wohlfühltext also gleich zum Auftakt.

Laura Hybner hat ihren Beitrag gänzlich anders angelegt. Jetzt ging es um Empathie und Herzbube Daniel. Es war ein Warten auf ein Herz, es waren 943 Tage Hoffnung in fünf Minuten verpackt und damit hat Laura nur ganz knapp das Finale versäumt.

Darling lässt einen Specht und eine Meise aufeinander losgehen und über Sprache und Musik streiten. Dass sie dann auch 150 Leute zum Pfeifen bringt, ist einmalig in der 20jährigen Slam-Geschichte und somit zieht sie verdient ins Finale ein.

Leo präsentiert ein Märchen mit Anna Gramm und Provokant, mit Katzen-Videos und Katzen- Steaks. Das ist feines Sprachspiel in mundgerechten Stücken, zart unterlegt mit einer Prise Freud: Finale.

Silke Gruber fragt sich, warum ausgerechnet Kinder durch Geschlechtsverkehr entstehen müssen. Bienenschwanger sein und Kinder genmanipulieren würde vieles einfacher und die weibliche Harnblase bedeutend größer machen. Stichwort: Schabrackenhyäne.

Roswitha Matt erteilt uns wieder eine äußerst amüsante und perfekt ausgearbeitete Lektion in Heimat- und Ortsnamenkunde. Voll Strass, die Roswitha und natürlich im Finale.

Purple Haze schließt die Vorrunde ab und gibt sich gänzlich durchschnittlich. Er hat Guru-Potenzial und Ohren zum Anbeißen und lässt sich schon auch mal Eure Durchschnittslaucht nennen. Auch er schrammt knapp am Finale vorbei.

Darling beginnt und fragt sich, was tun, wenn nur noch 24 Stunden Zeit bleiben. Sie ist der Meinung: Frieden finden. Leo berichtet von 10 kleinen Störungen, die Stigmata sind und zu unrecht weggesperrt werden und Roswitha Matt lässt den Drogenzug abfahren, ein Aussteigen ist schwer, das Einfahren garantiert. Die Entscheidung ist knapp. Roswitha vor Leo und Darling. Sweet K macht Stimmungsmusik, das Publikum spendet nicht nur Geld sondern auch eine Honigmelone (besonders Lob an die/den Spender*in), alle freuen sich und Markus Köhle bedankt sich bei allen fürs Dasein.

Mit dem BPS geht es im September weiter. Am 15. Juli gibt es eine Slam-Show mit Tamara Stocker, Roswitha Matt und Papa Slam Markus Köhle beim Kulturpicknick auf der Hungerburg und hinterher dann einen Poetry Slam unter Sternen im Zeughaus. Schönen Sommer und Juhui!

Zeit für eine*en neue*n Tirolmeister*in

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Der Juni-BPS am Freitag, den 24.6. wird ein ganz besonderer Poetry Slam. Denn nach einer zweijährigen Pause wird nun endlich wieder die*der beste Slammer*in des Landes ermittelt. Alle, die im vergangenen Jahr zweimal auf der Slambühne standen, dürfen mitmachen und der Titel ist deshalb so begehrt, weil er einen Startplatz für den Ö-Slam garantiert, der übrigens diesmal in Vorarlberg stattfinden wird und zwar im September 2022. Die amtierende Meisterin – Roswitha Matt – ist natürlich dabei. Es wird fast wie ein normaler BPS, nur eventuell hinterher ein bissi mehr gefeiert.

Für das Publikum ändert sich also kaum was. Gerne dürfen auch diesmal Dinge fürs Slam-Sackerl mitgenommen werden. Und die Tickets kann man bereits erwerben:

Bäckerei Poetry Slam im Juni

Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
MC: Markus Köhle

Katzenkuchen und fliegende Käsescheiben

Volles Haus und volle Anmeldeliste. Das ist der Bäckerei-Poetry-Slam. Katrin ohne H liefert eine souveräne Moderationspremiere und 14 Poet*innen, die 15 sind, sorgen für eine großartige Vorrunde.

Laura Hybner eröffnet mit einem Graffiti in unseren Köpfen, keine Zeit zum Ausgebranntsein, Stichwort: Stagedistancing.

Silke Gruber hat Insta und macht was draus. Ein Schlachtmesser und geworfene Käsescheiben sorgen für Überraschungen und der generelle Lerneffekt ist groß.

Die Bacher hat auch Insta und weiß: der Gruppenzwang is a Luader. Es geht um GIOs, Girl-Bosses, NFTs statt Tupperware und die Targetaudience junge Frauen.

Tara Meister erklärt Frieda die Welt. Teilzeit ist keine Freizeit und Carearbeit keine Arbeit und was keine Arbeit ist, wird nicht entlohnt. Von wegen alle haben die gleichen Chancen.

Lena Westreicher hängt in einer Bar ab und an ihren sentimentalen Bar-Gedanken. Sie sitzt und wartet, weil sie was braucht, das aber nicht da ist, nur jede Menge Gin und kein Sinn des Lebens.

Cenet Weisz arbeitet Ticks auf und wird durch Ortsnamen getriggert: Zwickenberg und Greifenburg im Drautal sorgen für Auszucker im Flieger und dann auch noch das fatale Brustbeintippen!

Alexis Nura Navarro hat seinen Text aus dem Spanischen übersetzt und da fliegen uns Zungen, Körper und Vögel um die Ohren. Es geht um fließende Energie und wohl auch Körpersäfte.

Einfach Nik hat entweder Schmetterlinge im Bauch oder er ist im Bauch der Schmetterlinge. Ja, er hat sich verliebt, er glüht, übertreibt und weiß: Nicht jeder Satz ist gleich für alle Ohren.

Lena spannt ein Netz der Tränen, es geht um Krieg und was er aus Menschen macht. Herzschläge sind nicht mehr zu hören im Kugelhagel.

Anna M ist Ananas und weiß was über ein kleines Ich, das noch Samen ist und sich Zeit nimmt, zu erzählen. Hab keine Angst, kleines Ich, du bist ein ganz besonderes Wesen.

Nikolai Kirner findet, dass Pfferestreuer WG-Allgemeingut sind, sein Mitbewohner ist da anderer Meinung. Es geht um Nudeln mit Pesto und Psychologie-Studis in Innsbruck, die Schnick-Schnack-Schnuck-Brunnen aus Deutschland.

Johannes „Johnnie“ hat Trennungsschmerzen zu verarbeiten und ist kein Mann der großen Worte, aber ein Mann der perfekten Understatementperformance. Er tut sich vermeintlich hart und gern selbst leid.

Nikola macht’s kurz, es geht nämlich um Sex beziehungsweise Verhütung und männliche Konversationsfähigkeit.

An Spritzer, bitte! haben was für alle Hater und Neider und was gegen Kinder und Quetschis. Sie geben zu, Papastrophen und Mamateure zu sein.

Was für eine Vorrunde! Viele zum ersten Mal dabei und hoffentlich in Zukunft wieder.

Fotos von der Gruber Silke

Im Finale fragt sich Tara Meister: How can there be so much you/we don’t know? Es geht um Lust und unsere Körper. Einfach Nik sieht die Welt voller Wunder und baut Glücksbrücken. Nikolai Kirner macht sich stark für Qualitätsmenschen, weiß aber auch, dass es immer auch Quantitätsleute braucht. An Spritzer, bitte! führen uns ihren inneren Schweinhund vor und die Prokrastination ist ganz ihr Ding. Spitzenfinale und hauchdünne Entscheidung. Wir feiern gleich zwei Slam-Neulinge auf dem dritten Platz: Nikolai Kirner und Einfach Nik und den ersten Platz teilen sich drei Poet*innen: Tara Meister und An Spritzer, bitte! (Tamara Stocker und David Samhaber). Am Sieger*innenbier wird noch etwas vorsichtig genippt, der Slam-Beutel war schon ganz gut gefüllt. Katrin ohne H wird wieder moderieren, Papa Slam Markus Köhle ist sehr zufrieden und spielt Lieblingsnummern. Im Juni wird dann der/die neue Meister*in ermittelt und am Samstag, den 28. Mai ist das Stromboli in Hall the place to be and slam.

Im Mai nix wie in die Bäckerei

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Der Mai-Bäckerei-Poetry-Slam am Freitag, den 27. Mai 2022 verspricht ganz besonders lässig zu werden. Gästin ist Tara Meister, es hat sich aber auch ein Team mit kryptischem Namen und bekannten Gesichtern angesagt.
Katrin ohne H wird moderieren und Papa Slam Markus Köhle jinglet und sorgt für Stimmungsmusik davor, dazwischen und danach. Einlass ist ab 18 Uhr, los geht es um 19 Uhr und alle, die mitmachen wollen, sollen sich bitte bis 18:30 in die Liste vor Ort eintragen.
Hier geht es zu den Tickets: https://diebaeckerei.kupfticket.at/events/baeckerei-poetry-slam-im-mai/

Am Samstag, den 28. Mai können Motivierte dann im Stromboli in Hall noch einen Slam-Nachschlag erhalten. Der Stromboli-Slam ist auch schon legendär und Hall bzw. das Stromboliohnhin immer eine Reise wert.

Wir freuen uns auf euch
Mit fröhlichem Juhui
Papa Slam m,

Mai-Slam, your Slam, Bäckerei-Slam

Wir können unsere Freude nicht unterdrücken. Wir lieben den Mai dafür, dass er dem Virus zusetzt. Wir freuen uns auf einen Bäckerei-Poetry-Slam fast wie früher. (Das Foto allerdings wurde beim Ö-Slam-Finale 2015 im Treibhaus gemacht.)
Der Mai Slam findet am Freitag, den 27. 5. um 19 Uhr statt und Tickets gibt es hier:
https://diebaeckerei.kupfticket.at/events/baeckerei-poetry-slam-im-mai/

Zu Gast ist diesmal die Ö-Slam-2021-Finalistin Tara Meister. Markus Köhle moderiert. Das Spenden-Sackerl freut sich auf originelle Befüllung. Es hat sich ein hochkarätiges Team angesagt.
Einlass ist ab 18 Uhr.
Los geht es dann um 19 Uhr und anmelden können sich alle Slamwilligen bis 18:30 Uhr.

Wir freuen uns auf euch
Mit fröhlich-frühlingshaftem Juhui
Papa Slam m,

Psycho Anna-Liese, Nasenbluten und Madoija – so war der BPS im April

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Schönes Frühlingswetter war noch nie ein Grund, dass die Bäckerei nicht ausverkauft ist, wenn wir dort unsere Slambühne aufbauen – und so strömte das Publikum auch diesmal gut gelaunt, gut aussehend und pünktlich herbei (Das Foto zeigt letzte Vorbereitungen vor dem Einlass), sodass Martin Fritz ausreichend Zeit blieb für ausführliche Späßchen am Moderation-Mic und einen außerhalb der Wertung startenden Opferwurst-Text, der klärte, wie wichtig Händewaschen ist. Ein gut gealterter Prä-Pandemie-Text!

Katrin ohne H bediente diesmal die Regler an den Jingle-Decks, eröffnete den Abend mit fundamentalen Feststellungen zwischen am Boden zerstört sein und am Boden bleiben und allem dazwischen. Es folgen gleich drei BPS-Debütant*innen: Max gab Einblick in sein Tagebuch des Durchschnitts, Südtiroler Dialektuniversalwörter und nahm vorweg, was vielleicht heute erst ausbaden, den Kater Noster. Elias las, was seine Notizenapp vom letzten Sommer hergab, es war ein Scheißaugust, die Dating-Apps sind also wieder am Startbildschirm gelandet. Karin berichtete davon, wie es sich anfühlt, wenn das Aufstehen schon ein Marsch bis zum Titan ist, eins am Ende aber doch wieder weiß, warum wir hier sind. Leo nutzte die Regel, wonach exakt 20% eines Slamtextes gesungen werden dürfen exaktestens aus und zeigte auf, wie zehn kleine Störungen ein- und ausgegrenzt werden, als könne eins Menschen in Schubladen sperren. Laura Hybner beschloss die Vorrunde mit ihrem Text „Sturmtage“ wie eine Orkanböhe, die über die Bäckerei zieht, Haare abschneiden und erste Reihe in der Demo, alles dabei.

Die Jury entschied weise und eindeutig, dass es ein klassisches Dreierfinale geben sollte, in dem Max mit mehreren Kurztexten von Bogen von Vereinsleben über Punk bis zu ewig alten Computern spannte. Leo eröffnete mit einem Märchen über ein Dorf voller Annas offiziell seine Dad Joke Ära und Elias hatte noch ein Heartbreak mit Kugelmenschen und Nasenbluten auf Lager. Per Applausentscheidung wurde ermittelt, dass das Slamsackerln, gut gefüllt mit vom Publikum gespendenten Spezereien, Strumpfhosen, FFP2-Masken, Taschentüchern und Kleingeld, in Leos Hände gehen sollte – wir gratulieren Leo zum ersten BPS-Triumph!

Bleibt die lieben Mäuschen, die ihr seid, und bis zum nächsten BPS am 27. Mai, dann wieder mit Papa Slam Markus Köhle on the Moderations-Mic!

P.S.: Mehr Fotos folgen gibt es hier zu sehen.

Bäckerei Poetry Slam im April 2022!

Der nächste Bäckerei Poetry Slam naht, er findet steht am Freitag, den 29. April 2022 in der Bäckerei – Kulturbackstube, Innsbruck. Wie immer gilt: Komm vorbei – dein Text kommt an. Alle dürfen mitmachen, fast alles ist erlaubt und das Publikum entscheidet, wer in die Finalrunde kommt. Alle haben fünf Minuten Zeit, eigene Texte zu präsentieren. Den Gewinner*innen winkt Ruhm, Applaus und Siegesschokolade, Verlierer*innen gibt es keine.

MC: Martin Fritz
Anmeldung für Slammer*innen vor Ort bis 18:30 Uhr
Bar/Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

ACHTUNG Ticket gibt es NUR im Online-Vorverkauf, nur HIER.

Infos zu den aktuell geltenden COVID-Sicherheitsmaßnahmen und Regeln und findet ihr HIER.

Pommes, Gsumms und Welpen-Wiming oder träumen vom Absonderungsende

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Es tut so gut, wieder mal ausverkauft zu sein. Ja, das Ausverkauftsein kann man gerne persönlich nehmen. Die Bäckerei-Bühne zu betreten, ist Heimkommen. Heimkommen und von vielen lieben Menschen applauskräftig begrüßt zu werden. Voll schön!

10 Poet*innen sind am Start. Den Auftakt macht Katrin ohne H mit einem sehr innsbruckspezifischen Text: es geht um den Luxus Wohnen in Ibk. Muss das wirklich sein? Maklerprovision ist das passende Stichwort dazu.
Martin Fritz folgt mit einem fulminanten Zehensteig-Dialog der wohin führt? Na in den sozialen Supergau natürlich. Vorerst aber ins Finale!
Cenet Weisz hat einen Traum, der kein Ablaufdatum hat, aber gerne in einem Leberknödel stecken darf und mit Handke denkt, wer soll’s ihm auch verdenken?
Tamara Stocker lädt unseren inneren Akku auf, speist die sozialen Batterien, gibt zu, dass Tirol für sie eine erogene Zone ist (Erogiron Tirol) und hat natürlich ein Profil mit Bio, aber was heißt das schon? Konkret: Finale mit Höchstwertung.
Andrea ist zum ersten mal auf der BPS-Bühne und rockt gleich schon mal auswendig volle fünf Minuten dreißig. Fragt sich, was wirkliche Probleme sind, was wir tun können und was die Hölle ist: Schule, Pandemie und Differentialrechnung.
Ananas träumt vom Haus am See, will irgendwann im Juli so leben, wie sie will und ist Grinsekatze und Trauriger Clown, Energieball und Trauerspiel mit Aussetzertagen, aber vor allem ein Ballon mit flüssigem Glück.
Silke Gruber hat modernes Wörd. Englisches Computersprech wird nicht be-, sondern zurecht geschöneggt. Da muss der Schweinslaptop mitunter bluaten, die Powershell hält’s aus und was lernen wir? Ein Laptopjahr entspricht 4,4 normalen Jahren. Finale!
Rowena Minatti legt auch ihre Premiere hin. Sie begehrt ein Stück vom Unendlichkeitskuchen, lässt sich dafür gerne von persönliche Rücklagen erleichtern und weiß: Nichts bleibt, wie es ist.
Leo ist heut Leo Löwenbräu, will aber synonym bleiben und will den vollen Saal leeren und auch was lehren. Denn er ist da, wenn sich niemand für uns interessiert.
Andreea beschließt die Vorrunde mit einer Improvisation in englischer Sprache und entführt uns in ihre Welt, die burnt, wo alles burnt, weil es keine Tränen zum Löschen gibt. Da werden Blumen gelächelt und Flügel ausgeteilt. Wir heben alle ab und zwischendurch erhoben sich auch alle im Publikum (also zur Halbzeit der Vorrunde) um kurz zu Stimmungsmusik von Martin Fritz zu Stehtanzen. Das war der visuelle Gänsehautmoment der Vorrunde, textlich gab es natürlich mehrere. Und weil so viele 17 Punkte hatten, gibt es nur ein Dreierfinale: Martin, Tamara, Silke.

Martin Fritz zieht eine Cancle-Culture-Liste aus dem Ärmel, der ein Lesebühnen-Quarantäneheft ist. Silke Gruber hat Klachl, Greggn, Graffl, Gsumms und Glump dabei, schwitzt koan Wettex und isch eh lei 42 Mal vorgekommen. Tamara Stocker schließlich will nicht Netflix&Chillen sondern Fritt-Dösen, gibt das eisgekühlte Pommes Luder und hat Feelings for Frittiertes. Das hat breites Identifikationspotenzial und bringt ihr den BPS-März-Sieg und die Tiroler-Bier-Trophäe ein. Silke und Martin teilen sich Küfferle-Schoko-Karotten und Manner-Mandelcreme-Eier (Dieser Satz enthielt Produktplatzierungen, angemessenen Betrag bitte überweisen!).
Ihr wart alle großartig! Bis zum nächsten Mal mit fröhlichstem Juhui
Papa Slam m,

Siegerin Tamara Stocker nimmt die Trophäe in Empfang

Wir sind wieder da!

Die Wiederaufstehung des Bäckerei-Poetry-Slams findet am Freitag, den 25. März 2022 statt. Es gibt Tickets NUR im Online-Vorverkauf: https://diebaeckerei.kupfticket.at/events/baeckerei-poetry-slam/

Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr, wer mitmachen möchte, bitte sich bis 18:30 vor Ort in die Liste eintragen.

Ansonsten alles wie gehabt: 5 Minuten Zeit für eigene Texte, das Publikum entscheidet, fast alles ist erlaubt. Ihr steht im Mittelpunkt!

Das BPS-Team freut sich auf euch
Mit fröhlichem Juhui
m,

P.S.: 🚨🚨🚨😷 Wie Ihr sicher mitbekommen habt, gilt in Innenräumen wieder die Maskenpflicht, das betrifft auch den BPS. Kommt also bitte alle mit FFP2-Maske 😷🚨😷 zur Bäckerei, dann machen wir uns gemeinsam einen schönen und sicheren Slamabend! Danke! 😷🚨🚨🚨

Mit Liebe weich gespülte Wäsche, Riesenschrimps und Kakao – Das war der BPS im Oktober 2021

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Ausverkauft! Nichts Neues für den BPS, aber dass die von Carmen auf Herz, Nieren und 3G kontrollierten Slam-Fans sich beim ersten Slam in Innsbruck nach langer, langer Pause gleich sooo zahlreich einstellten, freute MC Martin Fritz dann doch sehr.

Und dann gleich 9 Starter*innen zum Saisonstart – und was für welche! Käthl sorgte als DJane für Auftritts-Jingles und berichtete auf der Startnummer 1 davon, wie es sich anfühlt, zu viel Eis am Stiel zu essen, da zerreißt’s di nämlich! Fahid und Esma waren die Protagonist*innen in Lenas Text über Heimat und Hilfe, Cenet Weiss literarisierte eine Montageanleitung, in Katrin ohne Hs Texte weinten alle Frauen, Enbys und vor allem die Alten Weißen Männer, auch jene mit Vulva und in Karenz. Bei Anna M. trank ein Nesthase Kakao, es ging um Stress, Druck und das Gefühl es nicht hinzukriegen – doch sie hat es hingekriegt, ihren allerersten Slamauftritt übrigens auch, und noch dazu bravourös! Gilmore Girl Silke Gruber las zum Glück nicht den Eifersuchtsbrief an Drogen-Felix, sondern einen aus einer Zeit, in der ein Whatsapp-Status was für junge Menschen war. Laura Hybner erinnerte daran, dass Freitag war, und das heißt bei uns nicht #Trumpsticker, sondern #FridaysForFuture. Salalabine entrückte uns ins kroatische Meer, wo die Ohrmuscheln Pistolenkrebse, Rudenwanzen und Schnitzel hören können. Søds Performance schließlich war gespickt mit Riesenshrimps sowie mit Sauerstoff behandelten Kastanien – oder Oxymora, wie manche sie auch nennen.

Die von der Jury vergebenen Punkte ergaben ein 5er-Finale, aber es wäre ja auch kein BPS gewesen, wenn er nicht mehrere Stunden lang gedauert hätte. Käthls Feuer, Anna M.s liebevolle Zettel-Rückseiten-Performance, Salalabines Anti-Springerstiefel, Lenas Träumen – sie alle wurden übertrumpft von Silkes Brief Part II, sodass a) die Seite liebeskummerpraxis.de vermutlich wegen Überlastung kurz down war und b) Silke den rosa glitzernden Hirschen in Empfang nehmen konnte, der den Sieges-Pokal des Abend darstellte. Herzliche Gratulation!

Alle Fotos hat Katrin gemacht und wir freuen uns auf den nächsten BPS, der am 26. November 2021 stattfinden wird.