Roswitha Matt ist Tiroler Poetry Slam Meisterin 2019

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Gleich drei Vize-Meister_innen bringt der erste Tirol Slam und eine strahlende Siegerin aus Imst. Roswitha Matt gewinnt und Stefan Abermann, Bastian Vogel und Hierkönntemeinnamestehen teilen sich den zweiten Platz. Der BPS geht in die Sommerpause. Am 27. September geht’s weiter.

Martin Fritz machte nicht nur DJ sondern auch Opferlamm und nahm uns mit ins Freibad, das passte wunderbar zur Zeit und zum Wetter und gab der Jury die Gelegenheit, sich schon mal warm zu stimmen.

Der König der Startnummer Eins in dieser Saison ist definitiv Leo. Er berichtete von der geilsten Zeit seines Lebens, die letzten 6 Jahre. Er sammelte Erfahrungen und Geschichten und starrt dabei schon mal auf Schmusende im Hofgarten.

Stefan Abermann geht wandern mit dem Sohn: Ja, wo der Verstand aufhört, da fängt das Wandern an. Ein Text, besser als jedes Verhütungsmittel.

Ania Viero haut auf die Pauke bzw. auf Schädel ein und presst schwarze Liebe aus Hirnen. Das tut weh, das ist intendiert. Stichwort: Hackmesser.

Laura Hybner ruft zum Aus-der-Reihe-Tanzen auf. Eine Hymne für das Andersein. Es geht um die Freiheit und das Brennen für was.

Bastian Vogel macht den Wiener und den Schwaben. Er analysiert Europa und hat für alles eine Lösung: Nudeln. Mit einer Packung Barilla ist man immer der Anti-Partyschreck. Das Publikum feiert’s.

Roswitha Matt hat’s mit Redewendungsbeziehungen. Rose with A und der Sepp schlüpfen unter die Seppsteppdecke, sind sich nah & frisch und in the mood in Demut sich hinzugeben.

Silke Gruber will keine Männer wie eine halbe Bio-Reiswaffel, keine perfekten Männer, sondern kranke Männer, pflegeintensive Fälle, um im Helferlein-Syndrom baden zu können.

Emil Kaschka wiederum zieht dann den perfekten Text, seine beste Nummer, mit Schnippsrhythmus und Orgasmusfratze. Aber wir verlieben uns bekanntlich nicht in Perfektionismus sondern in lässliche Fehlerchen.

Lena Westreicher vergleicht Social-Media- mit Vulkantätigkeiten: viel heiße Luft, manche Ausbrüche und dann wieder Ruhe; Sie warnt überdies vor Individualität: Gehrinzellen könnten dir wachsen!

Hierkönntemeinnamestehen stimmt ein furioses Hoch auf den Kuchen an. Von der Tortenstille bis zum Mutterkuchenverzehr ist da alles drinnen. Ja, geteilter Kuchen, ist halber Kuchen.

Mit 26 Punkten im Finale: Stefan Abermann, Bastian Vogel und Hierkönntemeinnamestehen. Lena Westreicher belegt aufgrund der Streichwertungen den 5. Platz. Roswitha Matt zieht mit 25 Punkten ebenfalls ins Finale ein.

Hierkönntemeinnamestehen legt ziemlich anti los. Von Liebe, Holzschuhen und Jesus-Latschen ist die Rede. Bastian Vogel weiß: Sarkasmus hilft. Die Lebensformel ist einfach: 3 H. Herz, Hirn, Humor und Geld. Roswitha Matt hat Ortsnamenhunger, erkundet Tirol ganz schwoich vor Hunger, lässt sich nichts aufschwazen, und wörgelt wen, wenns eng wird. Lech mich am Arlberg – voll strass! Stefan Abermann schließlich bekennt: Ich bin Uni. Er ist Erstsemesterfestgeruch ebenso wie Mensaschnitzelteller. Und die Jury kürt Roswitha Matt aus Imst zur ersten Tirol-Slam Siegerin. Gratulation!

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Tirol-Slam. 1. Tiroler Poetry Slam Meister*innenschaft

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IMG_20170428_223052Zum ersten Mal gibt es am Freitag, den 28. Juni in der Bäckerei einen Tirol-Slam. Nachdem in den letzten Jahren TV-Meister*innenschaften stattfanden (Tirol & Vorarlberg) und immer Tirol den Titel holte, hat sich unser Nachbarland entschlossen, einen Vorarlberg-Slam zu machen (um auch mal zu gewinnen).

Wir nehmen das nicht krumm und freuen uns, die besten Slammer*innen der Saison aus ganz Tirol auf der Bäckerei Bühne begrüßen zu dürfen. Das wird ein Fest der Sprache. Das wird der Slam Höhepunkt der Saison. DJ Martin Fritz  wird wie immer jinglen, Markus Köhle moderieren und das Publikum strömen und applaudieren. Lasst euch das nicht entgehen.

I slam – you slam – we all slam at Tirol-Slam!

Und hier sind sie, die Auserwählten:

vom Wiederlesen-PS in Imst: Roswitha Matt
vom BPS Innsbruck: Hierkönntemeinnamestehen
vom Gestaltwandler-Slam in Ibk: Emil Kaschka
vom U20-Slam in Ibk: Lena Westreicher
vom Stromboli-PS in Hall: Silke Gruber
vom Buch-Poetry Slam: Laura Hybner
vom PS in Schwaz: Bastian Vogel
vom Mai-BPS: Ania Viero
von der Jahresrangliste: Leo
und als Titelverteidiger in den Ring geht: Stefan Abermann

Eintritt: 5 Euro
Einlass: 19 Uhr; Eintritt: 5 €; Spenden für den Slambeutel erwünscht!
Beginn: 20 Uhr
ACHTUNG begrenzte Besucher*innenzahl!

Perfect Day for Tereza

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Ein Zwickeltag, ein Fenstertag und dann auch noch endlich schönes Wetter. Halb Innsbruck ist sicher am Gardasee. Nein, halb Innsbruck ist in der Bäckerei beim Poetry Slam. Katrin ohne H verzichtet, weil der Ansturm groß ist. Leo macht das Opferlamm, Die Zynischen Gossiphuren, Kitschkannich, Nica, Thalia K. Daniela, Mieze Medusa, Tereza Hossa, Klaus Lederwasch, Doris, Ania Viero, Daniela Spiegel und Belinda sind am Start und all meine wertvollen Notizen über die tollen Texte grad nicht bei mir im Zug. Aber egal. Posten wir Fotos und erinnern wir uns.

Leo macht es sich und uns nicht einfach, er bittet um AppEinsatz und geht die Sache von hinten an – interessant. Die Zynischen Gossiphuren machen auf volle zach krank und fiebern dahin, aber viel trinken und Klo gehen hilft. Kitschkannich widmet sich der Liebe und das gleich zweisprachig: Amore auf italienisch. Da rollt das R. Nica hingegen studiert Germanistik und schlüpft in Lebensläufe die nicht wirklich rund laufen. Thalia K. ist der Meinung, dass die Gegenwart Menschen erfodert, die laut werden, die ihre Stimme erheben. Daniela steigt in den Bus ein und es riecht nach nassen Kindern, ohnehin ist der Bus mehr U-Boot und insgesamt alles etwas schräg submarin.

Mieze Medusa packt ein ziemlich perfektes, vermeintlich unfertiges Liebesgedicht aus und verzaubert Publikum und Moderator. Es ist Zeit für die erste Welle. Tereza Hossa gibt praktische Tipps für den Freitag-Abend und klärt über die Funktion von V-Ausschnitten auf – nächste Welle. Klaus Lederwasch wiederum berichtet von Tinkabell, dem dreibeinigen Kätzchen, das tot ist und kein Katzenkerzerl wird, unbestritten die lustigste aller traurigsten Geschichten – wieder Welle. Doris thematisiert das Pride-Monat Juni und groovt auf englisch dahin über das Sichnichtmehrverbiegenwollen.

Ania Viero gibt Eltern Erziehungstipps und weiß über Vorteile von Flix-Bus, WhatsApp und Skype zu berichten. Daniela Spiegel öfnet ihr Geschichtenbuch erstmals für die Öffentlichkeit und Belinda schließlich erzählt vom Zauber von Geschichten.

Satte zwei Stunden Vorrunde, viele Neulinge und ein sehr abwechslungsreiches Programm. Ania Viero schafft es ins Finale und teilt sich am Ende ex aequo mit Klaus Lederwasch den dritten Platz. Mieze Medusa landet auf dem Zweiten und die Siegerin des Abends heißt: Tereza Hossa.

Wortwonnenmonat Mai Finale

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Der letzte Tag im Mai, die letzte Möglichkeit, sich für den Tirol-Slam im Juni zu qualifizieren. Am Freitag, den 31. Mai 2019 haben sich einerseits Gäste aus ganz Österreich angesagt, andererseits werden all jene Slammer*innen aus ganz Tirol sicher die Gelegenheit nutzen, sich den letzten Startplatz für den Tirol-Slam am 28. Juni zu holen. Zu Gast sind Mieze Medusa (Wien) und Klaus Lederwasch (Graz), aber auch

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Tereza Hossa (Tirol/Wien, hier auf einem Foto von Valerio Moser und unten zu sehen und hören bei der Wörterspeise) hat sich angesagt.
https://www.youtube.com/watch?v=lkXKsoM4an4

Ansonsten alles wie fast immer.
Einlass: 19 Uhr
Start: 20 Uhr
Anmeldung bis 19Uhr30 vor Ort
Eintritt: 5 € (Spenden fürs Slammer*innen-Sackerl erwünscht)
MC: Markus Köhle
DJ: Martin Fritz

Slammer. Dichter. Weiter. Innsbruck – liest 2019

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Theresa Hahl, Foto (c) Lufre Photography

Theresa Hahl, Foto (c) Lufre Photography

Noch vor dem regulären Mai-BPS kommt da ein ganz besonderer Slamtermin auf uns zu: Die beiden Slammerinnen Theresa Hahl und Katrin ohne H stellen sich nämlich einer spannenden Aufgabe: Sie lesen vorab das „Innsbruck liest“-Buch 2019, „Die Königin schweigt“ von Laura Freudenthaler,  lassen sich davon zu einem Poetry-Slam-Text inspirieren und treten damit in einen spielerischen Wettkampf. Das Publikum ist die Jury und moderiert wird dieser ganz besondere Slam-Spaß von Martin Fritz. Theresa Hahl ist Lyrikerin und Poetry Slammerin, eine der Hauptakteur*innen des Dokumentarfilms „Dichter und Kämpfer“ und hat bereits auf drei Kontinenten geslammt. Katrin ohne H ist in Rekordzeit von der Newcomerin zum Fixbestandteil der Innsbrucker Slamszene geworden und machte diese bunter, lebendiger und polyglotter. Martin Fritz ist Autor, Literaturwissenschafter und der Noriaki Kasai der Innsbrucker Slamszene. Stattfinden wie das Spezial-Slam-Spektakel am Freitag 24. Mai 2019 um 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek Innsbruck.

Vornehm, sittsam und fehlerfrei

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Wohin bloß mit all der Euphorie? Am besten in diesen Nachbericht stecken und die Fotos von Daniel Jarosch (vielen Dank!) sprechen lassen. Freitag, der 26. April 2019 wird uns allen gut und lange in Erinnerung bleiben.
Der Große Saal im Haus der Musik an einem Tag zweimal ausverkauft. Das Tiroler Symphonieorchester unter der Leitung von Tommaso Turchetta spielte die 9. Sinfonie in e-Moll von Antonin Dvořák „Aus der Neuen Welt“ (1893) und machte anschließend vermutlich zum esten Mal die Welle.
Mieze Medusa, Stefan Abermann und Markus Koschuh ließen sich von Satz 1-3 der Sinfonie inspirieren und antworteten darauf.
Den 4. Satz ließen wir für sich stehen und wirken und nach der Pause gab es dann Experimente mit dem gesamten Orchester von Rap über Versepos bis Newsflash und politischer Rede.Davor und dazwischen dosierte biografische Häppchen über Dvořák von Moderator Markus Köhle.
Ein unvergesslicher Abend! Vielen Dank für die Organisation Martina Natter!
Bis zum nächsten Mal!
Juhui, Papa Slam
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Kaputte Katzen, wilde Bächle und Rimini-Remmidemmi

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Was für eine Premiere! Das Slämmchen hat Zukunft. Der Late-Night-Foyer-Slam im Haus der Musik war die reinste Freude und Poetry Slam pur. Sieben Poetinnen und Poeten am Start, DJ Martin Fritz vom Winde verweht und jede Menge begeistertes Publikum. Nach der fulminanten Slam-Show mit dem Tiroler Symphonieorchester unter der Leitung von Tommaso Turchetta im ausverkauften Großen Saal der Nachschlag in Old-School-Slam-Form: offene Liste, freie Getränke, geht scho, gemma Voigas!

Ines Strohmaier ließ das wilde Bächle rauschen, gegen Bachbettregulierung, für Wildwuchs, freilich gesellschaftlich umgelegt! Toller Auftakt.
Leo wiederum machte sich stark für mehr Wir, ich allein genügt nicht und im Schlaf sind wir alle gleich. Alles andere als einschläfernd, Lust auf mehr machend.
Silke Gruber
nahm uns mit auf Sommerurlaub in Rimini und ließ dann vollends die Grammatik fahren. Sie log auf einer Liege und bog sich alles zu schlecht, bis die Balken lachten.
Katrin ohne H entführte uns in ihre Gasse, in der die Laternen Löcher ins Dunkel fetzen, es editpiaffte wunderschön waldviertlerisch.
Laura Hybner gab uns Nullen und Einsen und die volle Social Media Packung, ließ aber ein Hoffnungslichtlein der wahren Worte flackern.
Roswitha Matt warf mit Schwedenbomben und Völkerwörterbällen um sich, voll Bombay!
Thalia schließlich rief dazu auf, den Abend und die Welt zu verändern. Alte, adoptierte Katzen ebneten dabei den Weg und bescherten ihr den dritten Platz (und eine Slam, Oida! Anthologie), Katrin ohne H freute sich über ein Weizenglas voller Colafläschchen und die Siegerin Roswitha Matt holte sich das Tiroler Bier und zwei Freikarten fürs Tiroler Landestheater! Es war exakt 0 Uhr. Wir hätten schon draußen sein sollen, genehmigten uns aber noch ein After-Show-Bier, Beyoncé leistete uns dabei Gesellschaft und alles war sehr, sehr gut. Die Nacht konnte beginnen.

„Kurzzeitig paradoxe Freiheit“ im Wiederlesen

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Der Donnerstag ist ein guter Wiederlesen-Tag. Der Donnerstag, der 25. April 2019 war ein guter Wiederlesen-Poetry-Slam-Tag. Volles Haus, tolles Line-Up, acht Poetinnen und Poeten aus nah und fern am Start und die Stimmung bestens.

Leo traf wieder die Nummer eins. Er sprach von Nachtarbeit, vom Abendschichtbusiness aus unterschiedlichen Sichtweisen und dass ein Satz noch lange keine Tat ist. Stichwort: schlaflos Pommes.
Die Dame des Hauses Nini machte Lifting in Sölden zum Thema, mischte grandios Dialekt und Englisch, berichtete vom Hometrainer-Hangover und von George Gilbert Clooney.
Christa belegte neulich in Meidling einen Workshop bei mir, wohnt eigentlich in Luzern und legte für Imst einen Zwischenstopp ein. Gleichberechtigung: Alles gelogen! Schmetterte sie ins Publikum, legte zahlreiche Karriere-Auas nach und wusste von den Freuden und Leiden des Gebärens zu berichten. Das Stichwort viel sehr situationselastisch aus.
Ines Strohmaier drückt uns das Kissen des Vermissens aufs Aug‘, wusste, wie unendliche weit 2 Meter sein können und verbalisierte gekonnt unüberwindliche Beziehungsdistanzen: Seelenschmerz entströmt.
Roswitha Matt trat als Rose with A auf und litt unter einem massiven Schweizschub sowie eminenter Prüfungsangst. Vom Elch- bis zum Krabbelstubenaufnahmetest – alles arge Prüfungssituationen, da hilft selbst das schönste Radiosprecherinnengesicht nicht. Stichwort: FOL.
Mieze Medusa zupfte sich den alten Pestalozzi aus dem Regal und zitierte einen Nestlé Manager, der vor 30 Jahren die Welt in 20 Jahren mit Fortschritt gerettet haben wollte. Mieze Medusa liebt Wörter, der Planet ist in Unruhe und das Stichwort lautet: Systemkritik und.
Cenet Weisz erwies sich als wahrer Abenteurer, kein Wunder, wer als Flachgeburt in der Eiger-Nordwand das Licht der Welt erblickt, verdient sich Respekt: Wild Thing Spitzbergen.
Lena Westreicher
(die Zitatspenderin der Überschrift) verliest einen 50-Jahre-Jubiläum-Auftragstext über ihre ehemalige Schule, der laut Direktorin „gut aber kritisch“ ist. In ihrer Bildungsrhapsodie klopft sie die Lehrkörperbeschaffenheit ab, gibt Einblicke in Konferenzzimmermythen und beschreibt den Widerhall von Birkenstocklatschen in Schulhausgängen: Lehrersaunasocken.

Ines, Rose with A, Cenet und Lena im Finale.
Ines Strohmaier dreht die Zeit zurück, zitiert einen Martini-Umzug-Lied-Klassiker und erntet die Stichwörter Sternschnuppe und Tiefkühlpizza. Rose with A unternimmt eine atemberaubende Wortbummlerinnenweltreise durchs gesamte Clooneyversum – Taiwahnsinn! Lena Westreicher outete sich als zuckersüchtig: Mikroorganismen und Net Doctor. Und Cenet Weisz knallte uns eine groteske Gebrauchsanweisung vor den Rabatzlatz, der Heimwerker Herzen schlugen höher, Stopfpfropfen schmolzen und die Haftkraft aller wurde temporär zu Gunsten einer generellen Schmunzeloffensive beurlaubt. Rose with A aka Roswitha Matt gewinnt (einen gesunden Schokohasen) vor Cenet Weisz (Schokohase mit Rückenschaden) und Lena und Ines teilten sich Platz drei bzw. eine Sportgummipackung. Die Wiederlesen-Buchhandlung beschenkt uns alle mit einem Buch nach Wahl, ich entscheide mich für eine Schallplattenbox von Antonin Dvořáks Slawischen Tänzen und Leo bringt uns (Ines, Mieze, mich) wieder sicher nach Innsbruck. Vielen Dank an alle!
Papa Slam m,

Innsbruck hat gewonnen

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Das Format hat sich bewährt. Wer braucht schon Städtebattles gegen überschätze Städte wie Linz, Graz oder Wien. Wir machen nur mehr interne Städtebattles? A-Team gegen B-Team. Innsbruck hat gewonnen. Das B-Team hat gewonnen. Aber von Anfang an.
Schon klar, dass das eine schwierige Woche ist. Karfreitag ist auch ein schwieriger Tag. Feiertag oder freier Tag? Urlaub oder Arbeit? Wer braucht schon staatlicherseits angeordnete Feier- oder Nichtfeiertage? Freitag war Slamtag und das war Grund zum Feiern genug.
Das A-Team trat in folgender Besetzung an: Stefan Abermann (Kapitän), Silke Gruber (37), Laura Hybner (U20), Rebecca Heinrich (Dichterin), Die zynischen Gossiphuren (Käthl & Martin Fritz);
Das B-Team hatte folgende Slammer*innen zu bieten: Bastian Vogel (tapferes Reimerlein), Lena Westreicher (U20), Katrin ohne H (Rebellin), Hierkönntemeinnamestehen (Queen), Achsojawurst (Sandra Tilg & Kapitän Leo Travoj).
Die Alten begannen mit einer geballten Kraft der Lebensweisheit.

Stefan MC Abermann spannte sein Team als Background-Chor und Beatmaschinen ein und battlerappte los, dass der Wams-Container überging. Da blieb keine Prostata klein. Team B ließ die Altherren- und -frauenwitze an sich abperlen wie ein Otter das Wasser und schickte den Vogel auf die Bühne. Bastian konterte mit Eminem und Phil Collins in Blink-Turnschuhen und hatte das Publikum auf seiner Seite.
Katrin ohne H gab die Parole aus: Wir sind unzufrieden! Ihre Rebellion kam an und es galt zwischen Amazon und Amazonas zu unterscheiden. Ihre direkte Konkurentin Laura Hybner rief zum Tanzen und Träumen auf, zum Ausbrechen aus dem gesellschaftlichen Korsett und entschied – mit Stichwort Mauerblümchen – die Runde für sich.

Silke Gruber
entführte in längst vergangene Zeiten der staatlich geförderten Atombunker, die mittlerweile Hometrainer-Abstellkammern oder Bügelzimmer sind. Es ging um Entscheidungen und ob sie lieber Fisch oder Vogel wäre, wissen wir nicht? Lena Westreicher jedenfalls bekannte ihre Zuckersucht, ihr LSD (leider sehr delikat) und bekannte überdies, mehr Waschbär, als Teenager zu sein. Alter bog Jugend. Die Team-Konfrontation Die zynischen Gossiphuren gegen Achsojawurst war ein krank gegen Pärchen-Shit, ein Liegen-Trinken-Klogehen gegen Bügelbrettspiele und ein 4:3 für die frische Luft respektive die Jugend.

Rebecca Heinrich war die Rückeroberung der Sprache ein Anliegen. Hierkönntemeinnamestehen setzte auf Kokosnüsse und einen B-Team-Chor und so ging das B-Team mit einer 15:20 Führung in die Pause.

Das Finale begann dann viel zu zach. Martin Fritz schickte Sprecher 1 und 2, Wärmelampen aus dem OBI und Eidechsen ins Rennen – ein Slam-Klassiker – es regnete Puddingtöpfe! Hierkönntemeinnamestehen bekämpfte die Kifferhymne mit Volkschullehrerinnencharme. Sie hat Kinder am liebsten im Riegel und verlieren ist grad nicht ihr Ding. Die Jugend baute also ihren Vorsprung auf und es lag an Bastian Vogel und Käthl, das Ergebnis zu besiegeln. Unterleibsinteressensgemeinschaft gegen Tintenfisch. Oh mein Gott dieser Himmel gegen Oh mein Gott diese Liebe in sieben Akten.

B beats A. Im Slamsackerl Pizzateig, eine Wendy, 3 Kilo Äpfel, geäpfelte Schokohäsinnen, viel rotes Münzgeld, auch Schweizer Franken (in Scheinen), diverse persönliche Messages in originell verdichtetem Idiom, Gutscheine und und und
Alle freuten sich (das A-Team sich ein bisschen weniger), es wurde getanzt und Sieger*innenbier getrunken, es wurde im Weli nachbesprochen und gewuzelt und alle freuen sich auf den kommenden Freitag, da gibt’s nämlich im Haus der Musik ein Orchester meets Poetry Slam und das wird heißer, symphonisch verslammter Scheiß. Be there.
Juhui: Papa Slam m,

The one and only Städtebattle

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Für Freitag, den 19. April 2019 haben wir uns etwas ganz besonderes einfallen lassen. Das interne Städtebattle: Innsbrucks A-Team gegen das B-Team.
Die Kategorisierung stammt ursprünglich vom guten alten Toni, der jetzt irgendwo in Osttirol oder Kärnten herumdoktort und traf eine Unterscheidung zwischen den alten Hasen (A) und den jungen, besseren Slammer*innen (B) – so zumindest interpretiert das Papa Slam.
Jedenfalls wird das ein gnadeloses Best-Of-Slam-Battle und für euch treten an, für das A-Team:
Laura Hybner, Silke Gruber, Rebecca Heinrich, Stefan Abermann und das Team Die zynischen Gossiphuren (Käthl & Martin Fritz);
für das B-Team:
Lena Westreicher, Katrin ohne H, Hierkönntemeinnamestehen, Bastian Vogel sowie das Team Achsojawurst (Leo & Sandra Tilg);
Das wird eine taktische Poesieschlacht der Extraklasse, lasst euch das nicht entgehen.

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 € (freiwillige Spenden für das Sieger*innen-Team erwünscht)
DJ: Martin Fritz
MC: Markus Köhle
Facebook-Event: Hier

Ach ja, wer alle Menschen am Foto oben erkennt und mir deren Namen mailt, bekommt zwei Freikarten:)