Juni BPS am Mittwoch, den 16. um 20 Uhr

Es ist ein außergewöhnlicher Slamtermin. Wir hoffen, ihr seid alle gesund und freut euch so wie wir, dass die Poetry-Slam-Saison endlich wieder Fahrt aufnehmen kann. Hier geht es zu den Tickets:

Es haben sich schon zahlreiche Locals gemeldet und aus der Schweiz kommt Lois Stettler erstmals zum BPS.

Hier mal die offizielle Bio von Lois und ein Foto (von Georg Junge): Künstlerischer Querkopf, Schilderung ohne Schubladen. Lois hat als Kind via klassischen Gesang auf die Bühne gefunden und ist seither nicht mehr runtergeklettert. Es folgten Chor- und Soloprojekte, Ausflüge in die Theaterwelt (u.a. Schauspielfabrik Berlin) und Experimente mit verschiedenen Instrumenten. Seit 2016 ist Lois mit eigenen Texten auf Poetry Slams, Lesebühnen und anderen Spoken-Word-Anlässen unterwegs. Um auch eine Daseinsberechtigung in unserer Gesellschaft zu haben, studiert Lois Geschlechterforschung und Politikwissenschaften und leistet Aufklärungsarbeit zu trans und nichtbinären Themen, unter anderem mit Workshops zu gender_queer_sensiblem Veranstalten.

Mehr über Lois erfährst du unter folgenden Links:
https://www.facebook.com/profile.php?id=100014999594162

www.buehnentinte.org.


Wir freuen uns auf euch! Die Innsbruck Slamily

Es geht wieder los!

Wir nehmen, was wir kriegen können! Es ist nicht der letzte Freitag, es ist ein Mittwoch. Auch gut, hauptsache, es geht wieder los.

Am Mittwoch, den 16. Juni 2021 um 20 Uhr gibt es endlich wieder einen Bäckerei Poetry Slam mit Publikum! Und hier geht’s zu den Tickets dafür:

Wer mit dabei ist, teilen wir bald mit. Prinzipiell gilt wie immer: Alle dürfen mitmachen, fast alles ist erlaubt. Anmeldung bis 19 Uhr vor Ort. DJ Martin Fritz wird für Stimmungsmusik sorgen, Papa Slam Markus Köhle moderiert und ihr seid hoffentlich alle mit dabei.

Juhui, wir freuen uns
Po-po-po-poetry
SLAM !!!

Kein Slam aber gut

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Der BPS pausiert noch, aber das Literaturhaus am Inn kann streamen und am Dienstag, den 4. Mai 2021 um 19 Uhr dürfen Claudia Rohracher und Papa Slam dort eine Stunde Programm machen.

Es sind Foto-Text-Interferenzen zu erwarten. Was das soll? Lest selbst:
https://www.literaturhaus-am-inn.at/veranstaltungen/markus-koehle/

Und für alle Slam- und Feiersehnsüchtigen gibt es hier die aktuelle Videobotschaft zum Thema „Trinken im Park“:


Wohl bekomm’s! Und auf hoffentlich bald.
Papa Slam
Markus Köhle

Ich liebe meinen Slam!

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Weil es im April noch immer nichts werden wird mit einem Bäckerei-Poetry-Slam und weil die Tagespolitik zwar lustig aber schon auch sehr traurig ist, gibt es hier mal wieder ein Überbrückungs-Video. Es kommt ohne das C-Wort aus.

„Die Emoji-Buberlpartie“ enthält lauter lachende Gesichter mit Herzchenaugen und Küsschenmündern.

Ja, es ist eine Smiley-Botschaft. Mit vielen schönen Wörtern und Vorschlägen für den Emoji-Einsatz von Kurz und Co. Das macht Spaß und gute Laune. Möge sich die Botschaft verbreiten.

Ihr seid Familie! Wir sind Slamily!

Sehnsuchtsüberbrückungshilfe

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Liebe Poetry-Slam-Fans!

Wir werden uns leider noch etwas gedulden müssen. Bis es wieder einen Live-BPS geben kann, werden wohl noch ein paar Tage/Wochen/Lockdownslockerungsankündigungen verstreichen. Aber es sind ja eh alle gewohnt, momentan zuhause zu sitzen und sich diverse Videos reinzuziehen. Darum hat sich Papa Slam gedacht, er macht gemeinsame Sache mit Luna’s Dream und stellt ein 30 Minuten Programm zusammen, das von Lockdown 1-3 reicht, das von vergnüglich bis groteskt, von herzhaft Lachen bis Kopfschütteln reicht und euch hoffentlich ein wenig die restlichen Lockdown-Tage versüßt. Bleibt alle gesund. Auf ein baldiges Wiedersehen: Papa Slam M

Poetry-Slam-Ausfalls-Kompensationsvideo

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Verarschbacher oder die Dekonstruktions-Christine from Markus Köhle on Vimeo.

Liebe Poetry-Slam-Fans!
Im Jänner 2021 wird es leider noch keinen BPS geben. Aber für Februar sind wir noch zuversichtlich und kündigen mal forsch an: Nächster BPS am Freitag, den 26. Februar 2021!
Einstweilen etwas analytische Wissenschaft aus tagesaktuellen Gründen. Papa Slam wünscht viel Vergnügen und uns allen ein baldiges Wiedersehen
Juhui
m,

Lockdownbonusvideo

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Heute also zweiter Lockdownbeginn. Der November-BPS wird also nicht stattfinden können, aber für Dezember sind wir zuversichtlich. Also freuen wir uns auf Dezember und nützen den November, um ordentlich zu schimpfen. Hier eine Anleitung zum Mit- und Nachmachen quasi eine reinigende, eine psychohygienische Corona-Tirade von Papa Slam. Viel Vergnügen!

Freiheitsdeckelung from Markus Köhle on Vimeo.

Das war Nockspitze!

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Freitag, der 30. Oktober 2020 bleibt in bester Erinnerung. Der BPS feiert 18. Geburtstag, der Mond ist fast voll, die Bäckerei so voll, wie sie sie sein darf. Dank an euch alle! Danke an das Bäckerei-Team, schön, dass es auch ohne Gastro möglich war, den BPS-Geburtstag zu feiern.

Martin Fritz musst gleich als erster ran. Vom DJ Pult ans Mikro mit Sackerl. Er führte und in den zwölfeinhalbten Stock, in die Bürokratie- und Fernseh-Anmelde-Hölle und wer hing da rum, in der Vorkammer, good old Sylvester Stallone. Wenn das kein Lesebühnenauftragstext war, heiß ich Frau Herrmanns Katerstrophen 5000.
Auch Mieze Medusa ließ Prominenz auflaufen: Amy Winehouse. Selbst aber landete sie mit zwei Frauen mit Epilepsie im Warteraum am Ende der Welt und hatte eine Wut called Lebenswillen. Kryptonit diente als Stichwort und verhalf ihr ins Finale.
Leo legte sein und das Wesen der Tiroler dar, aber auch das Wesen der Tirolerinnen. Er verriet, dass er lieber Gipfelbücher korrigiert, als Gipfel besteigt und angesichts der Martinswand musste er Luftkotzen. Wir sind der Meinung das war: Nockspitze!
Kathi Bacher betrat die BPS-Bühne erstmals. Sie rüstete ihr Herz und stellte sich dem Kampf, sie brachte eine Kiste, eine Schachtel voll weggesperrter Erinnerungen mit und ging daran, die verdrängten Dinge aufzuarbeiten. Da knisterte die Spannung und Aufmerksamkeit förmlich im Raum und danach ergab man sich in der Höchstpunktezahl-Welle!
Elif Duygu trat vehement für faire Gegenleistungen ein. Sie war charmant, unterhaltend und definitiv mehr als zwei Getränkegutscheine wert. Wir merken uns: Willst du Kunst, dann gib Gage! Und: I want it all.
SØD demonstrierte, was am Rednerpult so alles in die warme Luft geblasen wird: Versprechungen, Prophezeiungen, Phrasen, Erhaben- und Bosheiten und Lügen, Lügen, Lügen. Wer da nicht an die bevorstehende Wahl in den USA denkt…
Silke Gruber outete sich als eine vom alten Schlag (Typ: Erlagscheinausfüllerin), hat aber auch moderne Techniken drauf ist ergo auch Silky Silk, hiphoppte mit ihren Rhymes voll fresh ins Finale und sorgte für die zweite Welle vor der Pause.

In der Pause gab es Wasser und frische Luft. Vermutlich die kargste aber auch gesündeste Geburtstagsfeier ever! Warum denn nicht. Einmal kann man’s ja machen. Im Finale führte Mieze Medusa zum Auftakt (gemeinsam mit MC Markus Köhle) ihren ersten Slam-Text auf: Ich spür mich, ich berühr mich, hieß es da und von einer Schafskopf-Nordseite war die Rede. Ach, lange her und immer noch schön. Kathi Bacher hatte dringendere Bedürfnisse, die sie bevorzugt in der Philosophie im achten Stock erledigt. Sie wollte nicht, dass die Kacka stirbt. Es ging also um Vergänglichkeit. Alles, auch Scheiße, ist eitel. Silke Gruber ging es diesmal mit Dialekt und den vier Jahreszeiten an, möge sich die Zeile „es tuat sicher glei wieder au“, was unsere gegenwärtige Situation betrifft, bitte bald bewahrheiten. Und Elif Duygu gab uns zum Abschluss noch die volle Packung Liebe. Wie sehr das nötig ist, war spürbar und tat allen gut. Elif bescherte uns allen eine weitere Welle und sicherte sich so das Siegerinnen-Bier, das an diesem Wasser-und-Luft-Abend ganz besonders begehrt war. Im kleinen Kreis (6 Personen) wurde diese redlich geteilt und genüsslich getrunken und um Punkt 22 Uhr die Stätte des Frohsinns verlassen, um die Nachtruhe anzutreten. Ein einmaliger Abend!

Hurra, wir slammen noch!

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Juhu liebe Slam-Fans. Am Freitag, den 30. Oktober 2020 wird wieder geslammt in der Bäckerei. Es wird zwar keine Getränke geben, aber Texte, Texte, Texte und Jingles, Jingles, Jingles. Mit dabei ist auf jeden Fall unsere Gästin aus Wien Elif Duygu und alle, die mitmachen wollen, sollen sich bitte bis 18Uhr30 vor Ort melden (aber gerne auch vorab per Mail bei Papa Slam). Los geht es bereits um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Die Corona-Schutzregeln kennt ihr und hier geht’s zum Ticket: https://diebaeckerei.kupfticket.at/events/die-baeckerei-poetry-slam-im-oktober/

Ein mords Trum Robert-Koch-Schinken

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Endlich wieder Bäckerei Poetry Slam. Alles funktioniert auch unter erschwerten Bedingungen. Die Stimmung ist bestens und die Slammerinnen und Slammer wie immer eine Freude. Danke BPS-Publikum, danke BPS-Team, danke Bäckerei-Team.

Es ging gleich fulminant los. Sarah-Anna Fernbach aka Missis Unersetzbar hatte Schweißperlen zu vergeben, betrieb Wochenendwellnessen und Montagsmailchecken und sezierte sich Kreativität aus dem Frontallappen. Gleich mal – bäm – 25 Punkte und somit Finaleinzug.

Martin Fritz jingelte nicht nur, half nicht nur, die Leute zu den Plätzen zu begleiten, er hatte auch einen Juni-Text dabei: Draußen steht die Welt in Flammen. Not my Story to tell. Aber Black lives matter! Und Picknicken statt Razzien.

Thalia K. rief dazu auf, Fragen zu stellen und kritisch zu sein. Was ist los und was ist systemrelevant?, fragt sie und: Lass uns reden, schlägt sie vor, denn niemand soll ein Schlafschaf mit Maulkorb sein.

Mieze Medusa attestiert Waschzwangmenschen ein gutes Jahr, fragt aber generell: 2020 was ist mit dir? Außerdem: Was ist Vernunft, was Zukunft, was gesund? Sie bringt die Verhältnisse zum Tanzen und fährt 25 Punkte ein – Finale.

Christine berichtet aus der Berufsschule, sie lernt Optikerin und Freizeit-Alkoholikerin – Glasbehandlung da wie dort. Flussmittel da wie dort. Das eine macht unfruchtbar, das andere rauschig und als Fluchtort bleibt nur der Wald.

Roswitha Matt bricht sich alles für uns und erbricht eine Story, die vom Beckenboden der Tatsachen erfreulich abgehoben ist. Risto wird zum Laufen animiert und „Risto rannte!“ Da zieht es einen vor origineller Skurrilität den Eisköniginnen-Pyjama aus. Roswitha in Topform nicht Topfform.

Silke Gruber aber auch. Nachtschreck-Männertypen nimmt sie unter die Lupe. Fragt sie, wovor sie sich fürchten (dass zu wenig Bart wächst), was sie träumen (von Weibern mit Warzenhöfen groß wie rostige Felgen, von Runde-Summen-Tankerinnen beim Gutmann) und das alles im unverwechselbaren Silke-Gruber-Hallerisch – 25 Punkte – Finale.

Tamara Stocker offenbart, immer Hunger zu haben und ein Phasenschwein zu sein. Von der Zoom-Tupper-Ware-Party bis zur TikTok-Anmeldung – nichts wird ausgelassen, auch die Songtexte-auf-Converse-kritzeln-Phase nicht. Ja: Atemlos – durchs Stiegenhaus. Aber: Mühelos ins Finale (25 Punkte).

Katrin ohne H will Fahrrad fahren und hat genug gute Gründe dafür. Gebt mir einen Parkplatz (Auto) und ich mach euch eine Wohnung draus. Parkst du noch oder wohnst du schon?, fragt sie. Ein Best-Practise-Critical-Mass-Demo-Text.

Belinda beschließt die großartige Vorrunde mit ihrem allerersten Slam-Text, dem Lied von Papier und Druckerschwärze. Sie will Geschichten erzählen und in Geschichten eintauchen und Lust darauf hat sie und die ganze Vorrunde gemacht. Schön, so viele unterschiedliche Gedankengänge betreten haben zu dürfen. Dank an alle Slammerinnen und Slammer.

Im Finale klopft Mieze Medusa Ösi- und Deutschland-Klischees ab. Silke Gruber präsentiert vier abgründige Trümmer. Tamara Stocker erzählte das kranke Märchen vom Korönchen in Krankreich im Überlebenskuchenhäuschen und Sarah-Anna Fernbach äußerte den Wunsch zu schlafen, Bettina zu heißen und ihr Bett für sich allein zu haben. Mit diesem Hoch auf die Horizontale ging der September Poetry Slam zu ende, der von Leo souverän moderiert wurde und Tamara und Sarah-Anna als Doppelsiegerinnen kürte.

Möge uns die Ampel auch einen Oktober-Bäckerei-Poetry-Slam bescheren. Bleibt alle gesund! Juhui – Papa Slam m,