Der Dezember-BPS

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IMG_7670Für alle, die schon genug vom Keksbacken und Glühweintrinken haben oder eine kurze Pause davon brauchen, für alle, die aus welchen Gründen auch immer in der dunklen Jahreszeit mehr oder weniger gern irgendein Fest feiern oder das auch nicht tun, also kurz: Für alle gibt es auch im Dezember wieder einen Bäckerei Poetry Slam und zwar am Freitag, den 22. 12. 2017 und zwar, ihr ahnt es schon: in der Bäckerei.

Moderieren wird diesmal Martin Fritz  und der freut sich schon auf alle, die mit ihren maximal fünf Minuten langen, selbst geschriebenen Texten teilnehmen wollen (und sich einfach vor Ort bis 19:30 anmelden) und auf alle, die im Publikum die Siegerin oder den Sieger des Abends küren und Geschenke fürs Sieger*innen-Sackerl mitbringen werden.

Die Eckdaten in Kürze:
Fr 22.12. Bäckerei Poetry Slam
Einlass: 19 Uhr (Achtung, begrenzte Besucher*innenzahl, keine Reservierungen möglich, Kartenverkauf nur an Anwesende)
Anmeldung Slammer*innen: 19 Uhr – 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 Euro

PS.: Auf noch zwei ganz besondere Schmankerln sei an dieser Stelle auch noch hingewiesen:

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Beim Bäcker beim Bäckerei Poetry Slam

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Na wenn schon 13 Poetinnen und Poeten da sind, dann lassen wir sie doch auch auftreten. Um Punkt 20 Uhr ging’s los – weil schon längst ausverkauft. Die Stimmung alles außer November. Viele Neulinge im Publikum aber auch auf der Bühne. Schön.

DJ Toni war dann auch gleich die Nummer eins und berichtete von seinen Tindererfahrungen. Kein Grund für Tinderwertigkeitskomplexe. Ein idealer Auftakt. Dann konnte er sich ganz dem Jinglen widmen und er tat das mit Leidenschaft und Originalität. Danke.

Toni Falcony präsentierte seine Schwangerschaftstest-App im Erprobungsstadium und kam nicht ganz mit der Zeit zurecht – das Beste wäre noch gekommen. Daniel ließ Knochen knacksen und Kindergenicke brechen – ganz schön morbid.

Joya war zum ersten Mal da, sprach von nicht immer ganz guten Tagen und bekannte ihre Ameisenvorliebe. Kein Kammerjäger nötig! Knapp am Finaleinzug vorbei. Benedikt begab sich auf BMX Gelände, um stürzend über allerhand zu sinnieren. Da gingen viele Zähne verloren und wurden viele Gedanken gefunden.

Sofie outete sich als Party – in und mit ihr geht’s ab und ihr Schal stützte sie – auch ein erstes Mal. Wiederkommen! Stefan Abermann gab seine schmutzigste Phantasie preis, er will an Sebastians Löffeln lecken. Kein Ohrjemine – eh klar, der kollektive Ohrgasmus. Publikum in Extase, Stefan im Finale. Jakob machte es kurz und limbo. Ein Duschgedicht, das sich gewaschen hatte. Stefan Lotter teilte sein Leid mit dem ÖBB Ruhewaggon mit uns allen und forderte auf, einfach die Pappn zu halten. Katrin ohne H schließlich berichtete vom Tratsch, Klatsch und Tod am Land. Aber weil wir gut in der Zeit waren, kamen schon auch noch die verblieben drei im Slambeutel dran. Leo sprach über das Reden, Reden, Reden ohne in Kontakt zu treten und schloss damit eine von Toni augemachte Klammer. Das sollte fürs Finale reichen. Reichte auch. Emil ließ Bücher im Regal lebendig werden und untereinander Konflikte auszutragen, um dann Rückschlüsse auf die Gesellschaft zu ziehen und Iris von der Flussschmiede schickte das Publikum mit einem ruhigen auber sehr geräuschwortintensiven Text in die Pause. Alle happy. Bis dato kein Glas kaputt. Schön.

Im Finale gab’s Übermenschliches von Leo. Stefan Abermann schlachtete das Jugendsprache-Lexikon aus und forderte Hoho-Beat ein. Und Emil Kaschka beobachtete aus mehreren Perspektiven Menschen beim Bäcker. Beim Bäcker sollte in der Bäckerei dann zum Siegertext werden, Siegerbier und Siegersackerl für Emil Kaschka, Stefan bekam das Zweitplatziertensackerl und Leo ein kleines Stück Glück in Plüschform. So muss November.

Vielen DANK! Papa Slam m,

November kann uns gar nichts

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Hallo liebe Menschen, die ihr dem Niesel mit fröhlichkeitsgestählten Nerven entgegenblickt und euch nicht von einer Jahreszeit ins Bett pracken lässt. Ihr seid auf das Herzlichste eingeladen, eure Laune am kommenden Freitag, den 24. 11. 2017 in die Bäckerei zu tragen. Dort findet wie immer der Bäckerei Poetry Slam statt und zwar diesmal mit Gast: Stefan Lotter.
Wenn sich genug interessierte Leute finden, gibt es um 17 Uhr einen Workshop. Bitte per Mail bei mir – koehleATbacklab.at melden und zwar bis Donnerstag. Ansonsten alles wie immer. Wir freuen uns auf euch und eure Geschenke fürs Sieger_innensackerl.

Markus Köhle moderiert, Toni macht Jingles und DU bist hoffentlich mit dabei.
Einlass: 19 Uhr
Anmeldung: 19 bis 19Uhr30
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Oft gewinnt der ANDERE

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Die männliche Form ist in diesem Fall korrekt. Der Andere hat gewonnen, er hieß nicht Leo, nicht Björn, nicht Stefan. Er hieß Bernhard und war der ANDERE. Das hat die Publikumsinteraktion so gewollt und das lässt sich hier, im Nachhinein, schwer erklären, war aber schön. Es war überhaupt schön. Vielleicht nicht für die, die um 19Uhr40 vor ausverkauftem Haus in der Schlange standen und auf Montag vertröstet werden mussten – da wird nämlich „Slam, Oida!“ in der Wagner’schen präsentiert. Aber für alle anderen war es ein schöner Slam. 13 Poet*innen am Start, drei im Finale. DJ Toni an den Reglern, Julia und Martina an Kassa, Tür und Stempel. Alles lief glatt und das Publikum musste nur zweimal ojehhen, hat es natürlich aber öfter gemacht, weil halt interaktionsfreudig (siehe oben).

Nestor begann mit Wahlgesang. Bernhard ließ die Erde auf die Welt kommen. Felix rappte von einer Schädeldeckenobstschale. Stefan Abermann ging narrische Schwammerl suchen. Dane vergab 100 Punkte für einen Schuss in ihr Herz. Katrin ohne H berichtete vom Kastelruther Spatzen Fest. Leo wetterte wider den Klimawandelwahn. Ramona führte den schwarzen Hund Depression aus. Toni hätte eigentlich alles lieber gemacht, als als DJ und Slammer an diesem Slam mitzumachen. Silvia ließ Schnurri die Herzen heilen und verteilte Rumkugelkuchen. Daniel ließ Katja vor der Tür erfrieren. Sandra schrieb die Politik um und neu und Daniel outete sich als Scheißreisender bzw. Lidl-Lasagne. Das war alles ganz schön viel und ganz schön abwechslungsreich. Leo, Bernhard und Stefan schafften es ins Finale.

Was im Finale geschah, sei hier nur kurz zusammengefasst. Stefan verlas einen zensurierten Text (nein, ich verraten nicht von wem zensuriert und für wen verfasst). Leo ließ mich Sofas zeichnen (wurden eher eine Mischung aus Toastbrotscheiben und Tortenstücken) und Bernhard zeichnete zwar eine düstere Zukunft, eroberte sich damit aber die Herzen aller, nicht nur der anderen.

Bernhard vor Stefan und Leo. Im Siegersackerl allerhand Schönes. Wie gesagt: Es war ein schöner Slam schreibt: Euer Papa Slam Markus Köhle

Fenstertag Poetry Slam

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Manche sagen Zwickel-, manche Fenstertag. Manche fahren nach Venedig (Carmen und Martin – viel Spaß), manche bleiben da und freuen sich, dass sie am Tag nach dem Nationalfeiertag in die Bäckerei gehen können, um dort den Oktober BPS zu erleben. Ja, wir sprechen vom Freitag, den 27. Oktober 2017.
Der Fenstertag-BPS wird natürlich wie immer super. Weil Stefan Abermann schon mal um 17 Uhr den Workshop macht (bitte anmelden: koehle@backlab.at oder inof@stefanabermann.org), für Jingles ist diesmal Toni zuständig, Markus Köhle moderiert und DU bist hoffentlich mit dabei. Wir freuen uns!
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Anmeldung bis 19Uhr30 vor Ort
Eintritt: 5 Euro (Spenden für das Sieger*innensackerl sehr erwünscht)

Elefantöse Junggeselligkeit

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Die Sommerpause ist vorbei und der Bäckerei-Poetry-Slam meldete sich dienstfertig zurück um Innsbruck mit neuen Texten zu beschallen. Bei der ersten Ausgabe der Saison hatten sich vor allem viele neue Gesichter angemeldet, was Moderator Abermann glücklich machte und die Vorfreude erhöhte. Neun KandidatInnen waren es insgesamt, alles war angerichtet.

Nach dem traditionellen Opferlamm ging es gleich zur Sache: Daniel erzählte von etwas, das eigentlich etwas anderes war, hängen blieb dennoch das Stichwort „Sex“ und 17 Punkte.

Edi studiert bald Chemie und zeigte, dass schon jetzt die Chemie zwischen ihm und dem Publikum stimmt – zwischen Deutsch-Fern-seh-Kurs und Schwarzenegger gab es 16,5 Punkte.

Auch Sophie debütierte mit einem Märchen über den Wahnsinn und einem filmreifen Bösewichtslachen. Der Wahnsinn gewann über „Jüngling“ und „Liebe“ und Sophie holte 18,5 Pkt.

Dann kam Gästin Fanny Famos aus Wien und rief mit mundartigem Unbehagen zum Handeln gegen Gewalt gegen Frauen auf. (24 Punkte)

Silvia begab sich ins Zwiegespräch mit dem Leben und lebte vor, dass man sich mit dem Leben auf sehr einfache, aber gewinnende Weise gutstellen kann. Saure Kirschen sollen andere essen, Silvia holte 16 süße Punkte.

Robyn begab sich ins Spiegelkabinett der Eitelkeiten, gab  sich anderen in die Hand und fand sich schließlich selbst mit 23,5 Punkten.

Kathrin beschwor Baudelaire herauf und berauschte sich: Il faut toujours être ivre ! Bei Baudelaire waren es noch Wein, Poesie und Tugend, Kathrin fielen aber noch ein paar andere Möglichkeiten ein, die sie zu einem Cocktail von 21 Punkten vermengte.

Emil hat Probleme mit der Schule und ging mit Marie einen Bildungsleidensweg, der ihn mit 24 Punkten ins Finale führen sollte!

Den Abschluss bildete Bastian Vogel, der die Liebe zur Seuche machte und einen Rosa Elefanten im Raum stehen hat, über den man ruhig reden darf. Schau, wie lieb der den Rüssel hält! Höchstwertung von 26 Punkten!

Das Publikum trompetete danach vor Glück und trampelte an die Tränke, um die Rüssel in süße Säfte zu tauchen, kehrte aber schon bald zurück. Drei Menschen waren im Finale und alle drei legten sich nochmal mächtig ins Zeug, um das Siegerbier zu erringen.

Emil stimmte eine Single-Hymne an und sehnte sich nach jemandem, mit dem er den Lattenrost durchbiegen könnte. Fanny bestieg eher Berge, und offenbarte, dass sie einige Eigenschaften der Tiroler bereits übernommen hatte. Bastian wiederum machte einen auf Familienvater, der im Nachtleben seiner Tochter wildert und dort den inneren John Travolta findet. Der Slam bekam dadurch einen Schuss Thursday Night Fever und bei der abschließenden Applaus-Abstimmung wackelten die Wände: Den Sieg holten sich ex aequo Emil und Bastian, aber gewonnen haben irgendwie alle, die dabei waren und diesen liebenswerten Abend genießen konnten.

Wir sehen uns hoffentlich wieder! Spätestens am 27.10.17, in der Bäckerei.

 

Happy new BPS-Saison!

Der Sommer war schön, aber auch ein Bäckerei-Slam kann ein Herz erwärmen. Darum starten wir in eine neue Slamsaison, und zwar am !!!DONNERSTAG !!! 28.9.17 um 20 Uhr. Die Bäckerei ist wieder eine offene Bühne für Wortakrobaten und Silbenmagierinnen aller Art. Einfach vorbeikommen, anmelden, Bühne rocken. Die Eintragungsliste ist bis 19.30 Uhr offen, als Gast mit dabei ist diesmal die famose Fanny Famos aus Wien.

Moderiert wird aushilfsweise von Stefan Abermann und die Jingles spielt der erfahrene Herr Martin Fritz.

Wir freuen uns auf neue Texte und auf eine neue Saison!

Bis dahin!

Euer BPS-Team

Einlass: 19 Uhr
Eintritt: 5 €, Spenden origineller Art immer gern gesehen
Beginn: 20 Uhr

Das Leben ist sch…

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Wie schön, dass auf das BPS Publikum immer Verlass ist. Wie schön, dass auch die Poetinnen und Poeten der Stadt zahlreich erschienen, um beim BPS Saisonfinale mit dabei zu sein. Ob als Publikum (Toni), als Türsteher (Stefan), als Stempler, DJ und Slammer (Martin) oder eben als Teilnehmende. 11 an der Zahl, 1 Neuling – schön so.

Martin Fritz hatte zu beginnen, zoomt auf K. P. Liessmann beim Frühstück und stellte erschreckt fest: Sie rufen nicht mehr an!
Käthl offerierte einen lautmalerischen Buchstabenstrauß von Ahh, Ohh, Uhh, Mhh bis Yoyo und ließ die Goldzähne schmelzen.
Robyn wusste zu berichten, dass anfangen schwer ist, dass wir aber keine Zeit zu verlieren haben, ums imperativisch zu sagen: Tu was!
Leo hat verraten, dass das Glück eine Richtung ist.
Sophie schrieb aus der Perspektive eines Kindes einen Brief an die Erwachsenen.
Anja erzählte vom Heimkommen und in alte Rollen fallen, beschäftigte sich also damit, was sie für die Leute ist und kam zum Schluss: eine Silhouettenfüllerin.
Bastain Vogel ermunterte zum Mitmachen, zum Sch…machen. Heidi Klum kam in seinem Text ebenso vor wie die Vorteile des Singledaseins. Das Publikum flippte aus und gab Höchstwertung!
Bernhard verabschiedete sich nach 7 schönen Jahren von Innsbruck und hatte für viele Slammer_innen Platz in seinem Text. Rührend!
Ania Viero postulierte: Die Auseinandersetzung ist der Schlüssel unserer Reflexion und verlas schließlich ein Spar-Kassazettel-Gedicht mit viel Pasta und Bier.
Rebecca Heinrich fragte sich, wer sie ist und was Literatur kann. Sie gab sich tief schürfend, poetisierend und begab sich auf die Suche nach der einen Geschichte, die sie prägt.
Daniel der Montafoner schließlich kühlte das Publikum mit einer Flockentanzgeschichte, in der Katja schließlich auf Eis liegen sollte, ab.

Die vier Finalplätze sicherten sich: Robyn, Anja, Bernhard und Bastian.

Robyn ging es sehr zahlenstrukturiert an. Anja haute sich in den Fluss und schwamm dagegen an. Bernhard machte sich Rohstoffgedanken und Bastian entführte uns auf den Spielplatz im Rapoldipark.


Bastian Vogel flogen die Herzen zu, er nahm den gut gefüllten Slambeutel „Passt gut“ sowie das Siegerbier entgegen und erslammte sich somit einen Startplatz für die TV-Poetry-Slam-Meister*innenschaft am 9. Juli in der Poolbar in Feldkirch.
Nächster BPS im September. Schönen Sommer wünscht Papa Slam
m,

 

Bäckerei Poetry Slam im Juni – Saisonfinale

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Bäckerei Poetry Slam, Foto (c) Carmen Sulzenbacher

Foto (c) Carmen Sulzenbacher

Es ist heiß und es wird noch heißer werden. Der BPS macht seinem Namen alle Ehre und wird am Freitag, den 30. Juni die Saison mit einem ganz besonderen Poetry Slam abschließen. Es geht nämlich um den heiß begehrten, letzten Startplatz für die 1. TV-Meister*innen*schaft, die am 9.7. in der Poolbar in Feldkirch stattfinden wird.

Alle, die in den vergangenen Monaten aktiv in Tirol geslammt haben, haben die Chance, sich zu den bereits Nominierten zu gesellen.
Carmen Sulzenbacher wird stempeln, Martin Fritz wird jingeln, Stefan Abermann an der Tür stehen, Markus Köhle moderieren und alle, die das Ziel haben erste_r Tirol-Vorarlberg-Poetry-Slam-Meister_in zu werden, werden ihre besten Texte von der Bühne brettern.

Das wird ein Wortfest und ein Slamrausch der Sonderklasse!
Wir freuen uns auf euch!

Einlass: 19 Uhr
Eintritt: 5 €, Spenden origineller Art immer gern gesehen
Beginn: 20 Uhr

Facebook-Event: Hier.