Donnerstag ist der neue Freitag

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albertblochmoderationoeslam2015Ausnahmsweise. Weil Weihnachtswahnsinn und allgemeiner Terminstress. Ausnahmsweise findet der Dezember Bäckerei Poetry Slam am Donnerstag, den 15. Dezember statt. Dafür gibt es aber jede Menge Überraschungen. Denn wir freuen uns, eine ganze Graz-Abordnung begrüßen zu dürfen.
Yannick Steinkellner, der Steiermark-Meister, der mittlerweile in Herne lebt, ist offizieller Gast des Abends und weil sie ihren Kollegen gerne unterstützend zur Seite stehen, haben sich auch Mario Tomic und Klaus Lederwasch angesagt. Das wird ja fast ein Mini-Städte-Battle. Denn natürlich freuen wir uns auch auf jede Menge Locals.
Martin Fritz regelt die Musik. Markus Köhle moderiert. Carmen wird euch freundlich 5 Euro abnehmen. Rainer kontrolliert eure Stempel und alles wird so sein wie immer, nur etwas weihnachtsbefriedet.
Drum kommet und bringet Geschenke für die SiegerInnen.
Das schöne Foto vom Ö-Slam-Finale 2015 ist übrigens von Albert Bloch.

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 €

Eierstockgang meets Seegurke

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2016-11-25-22-33-11November im Kalender. November ist ein guter Monat zum Slammen. 8 Poetinnen und Poeten am Start, um 19Uhr40 Hütte voll. Pünktlicher Beginn. Zeit für längere Sätze.
Dominik ist zum ersten Mal mit dabei, entert die Bühne mit einem fischverliebten, alles andere als lachsen Text, da steppt der Seebär und die Publikumsflossen patschen frenetisch: 19,5 Punkte.
2016-11-25-22-33-29Leo ist neu auf der BPS Bühne. Er tut kund, dass wir schlafend alle gleich sind und die Nacht kein Gender kennt. Auch das hört die Menge gern: 19,5
Christoph feiert auch Premiere und gibt Einblicke in sein Berufsleben, erst zitiert er Tocotronic, dann macht er den Black Friday zum Thema und rühmt das SlammerInnen-Freibier.
Stefan Abermann ist alles andere als zum ersten Mal dabei. Er betreibt Selbstbesteigung, es wird gewandert, nicht spaziert und zwar so lange, bis „die Meinige“ sich verliert: 19 Punkte.
Volker Surmann ist auf Österreich Tournee und bringt seinen Monolog an einen Alleinstehenden an Mann, Frau und Maus. Das Publikum feirt’s, die Jury nicht. Dann bekennt Bernhard, aus Osttirol und eine Saugglockengeburt zu sein. Auch das reicht knapp nicht fürs Finale. Auch Ania Viero beißt sich mit ihrem Zuckerdrama an den vorgelegten Punkten die Zähne aus, denn der letzte Platz im Stechen nach der Pause geht an die Nummer 8: Käthl. Käthl hat Bubenlyrik im Gepäck. Rap in sieben Stufen. Vom Fleisch aus der Tube über Eierstöcke bis zum Kuschelface: 20 Punkte! Käthl macht auch den DJ und alle anderen machen Pause.

2016-11-25-22-33-55Machen wir es schnell. Stefan lässt es knallen. Ich schreib nur Tetrapak-Bürgerkrieg. Leo fragt sich, wer er ist und wer oder was er gerne wäre. Dominik ist kurz vorm Eulen und hat mächtige Papageier. Käthl schließlich liefert einen Bio-Bobo-Rap ab und dann hat das Publikum zu applaudieren und kürt einen Newcomer zum BPS-November-Sieger. Dominik gewinnt vor Leo, Stefan und Käthl.
Toller Abend und tags drauf dann STROMBOLI Poetry Slam in Hall.

Auch in Hall ist die Slam-Freude ungebrochen. 9 TeilnehmerInnen, ein brodelndes Stromboli und prächtige Stimmung. Diesmal hat Käthl die Nummer 1 und der Fleisch-Rap zündet erneut. Martin Fritz liest einen Ausschnitt aus dem Stück EMMA (das auch druckfrisch am Büchertisch liegt) und zwar den Leckage-Monolog. Luca ist zum ersten Mal auf der Slam-Bühne und berichtet über die Relativität von Zeit bzw. Schulalltag. Käthl kommt per Applausentscheid weiter.

Foto von Martina Brandner (Stromboli)dsc_0168Die zweite Dreiergruppe leitet Rebecca Heinrich ein. Die Krokodilstränen sind dick, der Vortrag stark, Literatur ist tröstlich. Bernhard gesteht sodann, sein Herz an Wien verloren zu haben und Volker Surmann beweist: Ohne ist das neue mit. Ein Text mit 0 % Aluminium-Salzen aber 100% Unterhaltung. Damit zieht er ins Finale ein und Bernhard sollte schließlich der Lucky Loser sein.

Die dritte Dreierrunde beginnt mit Stefans Bürgerkriegs-Feeling. Silke Gruber verbessert die Menschheit mit Bienengeburten, erweiterten Harnblasen und genmanipulierten Kindern, die winterschlafend von der Decke hängen und Julia schließlich zieht noch einmal ganz andere Saiten auf und bringt in ihrem Krankenhaus-Text die Lady von Zimmer 01 zum Klingen.

Volker kann das Applaus-Battle vor Stefan für sich entscheiden und Bernhard und Käthl teilten sich Platz drei. Der Slam-Beutel war gut gefüllt, das Bier schmeckte, der Wuzlertisch präsentierte sich gut geölt. Ein durch und durch gelungenes Poetry Slam Wochenende.

Poetry Slam – immer noch das beste Mittel gegen Novemberdepression

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Liebe Poetry Slam Fans, freut euch, denn der Freitag, der 25. November naht. Das ist exakt ein Monat vor Weihnachten und auch eine schöne Bescherung. Denn wir haben einen tollen Überraschungsgast aus Berlin und zwar den Poetry Slam und Lesebühnenstar sowie Satyr-Verlag-Chef Volker Surmann. https://www.youtube.com/watch?v=hhg_JrZYA6w

Volker wird auch den Workshop für alle Workshopwilligen bestreiten. Beginn 17 Uhr, bitte unter koehleATbacklab.at anmelden.

Ansonsten alles wie immer. Alle dürfen mitmachen, fast alles ist erlaubt.
Eintritt: 5 Euro
Spenden fürs SiegerInnensackerl sehr erwünscht
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Papa Slam m freut sich

Der Kuchen ist sich sicher

Der Bäckerei-Slam im Oktober ging mit besonderer Beteiligung des Vereins Tafie über die Bühne: Das inklusive Projekt Freiraum – für Menschen mit Lernschwäche – feierte seinen 20. Geburtstag. Das schlug sich gleich beim Eingang nieder: Es gab Kuchen für alle und damit beste Voraussetzungen für einen gelungenen Abend.

img_2715Für den Slam meldeten sich 17 StarterInnen an (5 davon kamen aus den Reihen von Freiraum). Das Los entschied und 14 StarterInnen durften ans Mikro. Silke, Toni und Peter Schrom mussten leider aufs nächste Mal vertröstet werden. (An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es einen zweiten Slam in Innsbruck gibt, der sich immer über StarterInnen und ZuseherInnen freut.)

Den Anfang machte Benedikt Hofmann, der improvisierte und die kleinen Verständnisschwierigkeiten im Umgang mit Tiroler thematisierte (11,5 Pkt). Dann kam Käthl, die von einer bunten Wohnsiedlung berichtete (16,5). Als dritter ging der aus- und eingeladene Gast Fabian Navarro an den Start, der nicht nur den Spanier in sich entdeckte, sondern auch den Grundstein zum Finaleinzug legte: 20,5 Pkt!.img_2631 Dann ging Tina als erste Starterin aus dem von Markus Koschuh gecoachten Freiraum-Team an den Start. Sie wetterte gegen die Zeitumstellung und hatte die Lacher auf ihrer Seite. (15,5). Danach kam Anja, bei der zwei Lausbuben Feuerwehr spielten und ihr damit 15 Punkte bescherten. Barbara Tatschl berichtete anschließend davon, was übrig bleibt, wenn die Feuerwehr zu spät kommt (11 Pkt). Ania Viero wiederum italienerte charmant und zeigte, dass eine richtige Mamma die Hintertüre Whatsapp nutzt, um bei den Kindern einzuziehen – Ania zog damit ins Finale ein (18 Pkt.)img_2672

Rima und Sabine machten als Team mit und zeigten dass Nachos und Käse nie alleine sind (16,5). img_2682Nothburga punktete mit einem ehrlichen und mutigen Text über Sucht (17 Pkt), der nur knapp am Finaleinzug vorbeischrammte. Helene Bodner wartete darauf, dass die Erwartungen sich erfüllten (15 Pkt) und Larissa riss den Vorhang vor den Depressionen weg (14,5 Pkt.)img_2691

Hanna hatte ihre eigene Hebebühne dabei und feierte das Leben derart in vollen Zügen, dass es sich auch auf das Publikum übertrug (16,5 strahlende Pkte). Iris und Benedicte plauderten aus der Krokodillederhandtasche für 14,5, bevor sich Robyn vom letzten Startplatz noch den Finaleinzug sicherte und mit 7 Leben 20 Pkt ergattern konnte.

Durchatmen, denn eine lange Vorrunde ging damit zu Ende. Das Publikum war dennoch bester Stimmung, man trank die Bar leer und genoss den schönen Abend, der schließlich von einem Dreier-Finale gekrönt wurde:

img_2835Ania Viero berichtete episodenhaft von einem Frauenschicksal. Robyn träumte sich durch Realitäten und Albträume, bevor dann das Publikum sicher war, dass Fabians Text über Unsicherheit den Abend gewinnen sollte. Fabian Navarro gewinnt den prallvollen Slamsack und das Siegerbier. Wir aber wissen nun: „Im Leben ist nur eines wichtig: Untersuchungsrichter“

Untersuchen Sie also auch den nächsten BPS, der da am 25.11. stattfinden wird. Dann wieder moderiert von Markus Köhle.

Juhui und alles Gute

Euer BPS

 

Besonders, besonderer, BPS

Markus Koschuh leitet übrigens auch den Workshop um 17 Uhr vor dem Slam – Anmeldung bitte spätestens bis zum Vortag an info [at] stefanabermann.org. Und last but not least begrüßen wir als Special Guest des Abends noch den Neo-Wiener Fabian Navarro bei uns. Moderieren wird Stefan Abermann.
Der Slam beginnt dann wie gewohnt um 20 Uhr, Anmeldung erfolgt vor Ort. Wie immer gibt es für jede/n StarterIn 5 Minuten Zeit und das Publikum entscheidet, wer in die Finalrunde kommt. Den GewinnerInnen winkt Ruhm, Applaus und Siegerbier. VerliererInnen gibt es keine.

Schokolade und Hupen – Das war der September-BPS

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img_2326 Schön voll präsentierte sich die Bäckerei zum Saisonauftakt des BPS und schön voll war auch der Zettel mit Anmeldungen für Mitmachen – so voll, dass das Los entscheiden musste und Robyn, Bernhard, Bene und Matze das Pech hatten, gar keinen der begehrten Startplätze zu ergattern – auch an dieser Stelle noch einmal unser Mitleid und vielen Dank fürs Kommen.img_2355

Käthl schlüpfte dann in die Doppelbelastungrolle als DJane und Teilnehmerin und eröffente gleich mit Holz, Töpfen und Hupen, David Samhaber brachte uns auf den neuesten Stand der Kindergartenpädagogik, Tom aus Graz versprach sich märchenhafterweise nie bei Begriffen wie Brauthaupt und sicherte sich so einen Finalplatz, Lena vermisste die Nächstenliebe einer Zombiearmee und Slamnovice Cornel erzählte seinen ganz eigenen Schöpfungsmythos mit viel Gevögel in der Luft. Das Publikum sagte, dass das gut war und so generierte sich sein Einzug ins Finale.

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Nachdem die Stimmung so dem Siedepunkt nahe war stand mit Aaron der zweite Neuling im Mittelpunkt, bevor Callie sein Wolfkindding frei vortrug und dann Sarah Fernbach Magen und Kopf der Schokohasen in der Punktejury fairdrehte, auf dass diese sie ins Finale entsahnten.img_2381

Daran konnte dann auch Markus Koschuhs Nussquote, Tonis Badeverdruss, Darlings Happy End und Ania, trotzdem sie workshopgecoacht und zum ersten Mal antrat wie Bayern gegen Manchester, nichts mehr ändern.img_2387

Im Finale wurde des Moderators Martin Fritz Fische von Tom aus Graz thematisiert, aber ebenso wie Cornels Busreisebericht war dieses Fortbewegungsmittel nicht das richtige zum Ziel BPS-Sieg, den also die Autorin Sarah Fernbach souverän einfuhr.

Wir gratulieren ihr und allen Athletinnen und Athleten auf das Allerherzlichste und freuen uns schon auf den nächsten BSP am Freitag, den 28. Oktober 2016.img_2417

Zurück aus der Sommerpause: September-BPS

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DSC06467Auch der Bäckerei Poetry Slam startet nach der Sommerpause gut ausgeschlafen wie ein Murmeltier in die neue Saison und zwar am Freitag, den 30. September 2016 in der Bäckerei.

Sarah Fernbacher und David Samhaber aus Linz haben sich als Gäste angekündigt und werden auch den Workshop leiten – Anmeldung dafür bitte bei martin.fritzATuibk.ac.at. Damit nicht genug wird uns auch Callie Kreuch aus Deutschland beehren und wie wir aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hören, ist die zuletzt als Darling startende Exiltirolerin wieder im Land und hat Tom aus Graz dabei. Und dann werden die Locals wohl auch begierig sein, ihre schönsten Ferienerlebnisse kundzutun.

Moderieren wird Martin Fritz, was die spannende Frage in den Raum stellt: Wer wird dessen angestammte Funktion als Stimmungsmusik-Jingle-DJ ausfüllen? Ansonsten das Übliche: Mitmachen dürfen wie immer alle (bei zu vielen Anmeldungen entscheidet das Los) und Spenden für die oder den Siegenden sind herzlich willkommen.

Einlass: ab 19 Uhr (Ticketverkauf nur an Anwesende, Reservierungen leider nicht möglich)
Eintritt: 5 Euro
Anmeldungen Slammer_innen: bis 19Uhr30 vor Ort
Beginn: 20 Uhr

Und hier geht es noch zum Facebook-Event. Wir freuen uns auf euch!

Alles Tirol, alle happy

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20160705_Poetry_VKM2 (1)We are great, the mountains are hard, the weather was a Wetterle und die Stimmung im Kreuzgang war sommerlich gut gelaunt. Am Dienstag, den 5. Juli 2016 fand dort das zweite BPS goes Volkskunstmuseum Auswärtsspiel statt, diesmal unter dem Motto: Alles fremd – alles Tirol.

Und alle sechs PoetInnen nahmen das Thema mehr als ernst. Da wurde in einer Art tirolert, dass einem ganz fremd wurde. David von der Bäckerei machte den DJ, Eric von der Bäckerei die Bar – vielen Dank dafür. Anna Horner hatte geladen und Markus Köhle moderierte und freute sich auf je zwei Beiträge von sechs PoetInnen (Stefan Abermann, Simon Tomaz, Silke Gruber, Markus Koschuh, Käthl, Toni) aus Innsbruck, Oetz, Hall und Wien.

20160705_Poetry_VKM_Toni_Seppl (1)Die weite Anreise sollte sich für Simon Tomaz lohnen, er gewann vor Stefan Abermann. Das Siegerbier wurde redlich geteilt und die Party danach fand schließlich im Freien Theater statt, wo das Stück von Martin Fritz „EMMA“ gefeiert und getanzt wurde.
Auf ein Wiederslammen im Volkskunstmuseum es war sehr schön und alles außer grau, meint Papa Slam m,

Auswärtsspiel im Volkskunstmuseum

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DSC03148Momentan mag zwar alles im Zeichen des Fußballs stehen, aber es gibt spielfreie Tage und der Dienstag, der 5. Juli ist so einer. Den kann man nützen, um ins Volkskunstmuseum zu kommen und dort im einmaligen Kreuzgang sitzend, Teil eines Poetry Slams mit dem Motto „Alles fremd – Alles Tirol“ zu sein.
Beginn ist 20 Uhr.
Wer vorher kommt, kann sich die Ausstellung anschauen.

Wie immer dürfen alle mitmachen.
Einfach vor Ort bis 19 Uhr 30 bei Moderator Markus Köhle melden.
Eintritt: 5 Euro
Bar vorhanden – Wir freuen uns auf euch
Stefan Abermann (im Bild) hat letztes Jahr fast gewonnen und ist dieses Mal wieder mit dabei.

Torööö macht die InstrumEnte

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DSC06538Ein heißer Abend fürwahr. 13 Poet_innen am Start. Alle kommen dran. Einer kommt in Zukunft nicht mehr dran, weil er die Auftritte gleich zweier Poeten massiv gestört hat. Aber namentlich hervor heben muss man ihn an dieser Stelle nicht auch noch.

Dietmar Wilgosch darf beginnen und stellt sich als Zentralrat der Unbefugten vor. Sein Text ist laut Publikum ein Pfau.
Haris Kovacevic macht einen Ketchupflaschenfetisch zum Thema, hat außerdem ein Faible für den Notfallhammerplatz in Bussen und ist ein Hammerhai.
DSC06396Käthl ist Sweet K, lebt im Einklang mit den Trieben und hat was über nicht schöne Kurzzeitentzückung zu sagen. Ihr Text ist das Tier Mensch.
Kinaski macht die Urviecher Schamhaarjesus und den Zillertaler zum Inhalt seines Auftritts.
Dann kommt der Gast des Abends: Frank Klötgen. Da erschallt ein ganzes Poesieorchester von Blechbackenspacken bis zu flennenden Flötistinnen. Stichwort: InstrumEnte und erster Finaleinzug mit 19,5 Punkten.
Stefan Abermann verspürt sodann den Drang raus zu müssen „aussi“ also aussi und aui. Da fühlen sich alle angesprochen: 21 Punkte, der Adler landet im Finale.
Poeter Schrom probiert sich aus und schwelgt in einer Liebe ohne du wie einstmals ein Pennäler: PuberTier.
Michael Denzer arbeitet sich motivisch an Bäumen ab, das reicht vom Stammbaum über beschriebene Blätter bis zu Erinnerungswurzeln und einem landenden Pechvogel.
DSC06467Dann erobert Darling mit einem Ausgehbekanntschaften-Selektionstext die Bühne. Eindeutig ein Schmusebär und Darling mit 19,5 Punkten ebenfalls im Finale.
Zum ersten Mal dabei ist Muhammad. Er offenbart sich als Paradiesvogel, macht klar, dass er an Hoffnung, Respekt, Gerechtigkeit und Träume glaubt.
Silke Gruber reist sodann von Hall nach Volders, um dort „ui“ Vorlieben zu entdecken und vom perfekten Innsbruck zur imperfekten Mutter: Feuersalamander.
Toni hat’s schwer, Stichwort: Dumme Sau. Er prügelt sich mit Freunden durchs Oetzer Zeltfest, hat aber in weißer Voraussicht Kontaktlinsen eingelegt.
DSC06506Die Vorrunde beschließt Manuel Lavoriero mit Einblicken in sein Fast-Food-Diättagebuch. Wieder ist Ketchup im Spiel, den Leuten gefällt’s und Manuel ist im Finale.

Zeit für Abkühlung und Erfrischung. Nach der Pause darf gleich wieder Manuel ran. In seinem Text kamen die Worte Südtirol, Bauer und Äpfel vor, zusammengefasst wird er aber mit Kiwi. Darlings Finalbeitrag ist gschissn schian. Da rauscht die Alm und es regnet Fallobst. Frank Klötgen nützt die Stimmung des Abends für einen Text aus seinem Todsüdenzyklus. Es ist der Hochmut, der ihm Weintrauben einbringt. Stefan Abermann macht abschließend das vorherrschende Wetterle zum Thema: Na, geh, ha. Da spricht wer der Volksseele aus dem Leib. Das Publikum ist der Meinung das war spitze und eine Ananas. Zeit fürs Applausbattle.

DSC06557Da wird nicht lange herumgeklitsch-klatscht. Manuel und Darling teilen sich Platz Drei, eine Packung Soletti und was Süßes. Stefan Abermann gewinnt sein gespendetes Rasierwasser wieder zurück und Frank Klötgen holt sich das Siegerbier sowie den voll gefüllten Slambeutel.

DJ Martin Fritz versöhnt im Anschluss mit Tanzmusik für Herzen und Beine. Der unangenehme Zwischenfall ist vergessen und wird nie mehr vorkommen. Der nächste BPS ist im September.
Am Dienstag, den 5. Juli
allerdings gibt es ein Auswärtsspiel im Volkskunstmuseum. Wir sehen uns dort.
Papa Slam m,